il Pomo d’Oro

Ensemble

© Nicola Dalmaso

Elisa Citterio Violine I, Konzertmeisterin
Angelo Calvo Violine II
Giulio D’Alessio Viola
Martin Egidi Violoncello
Riccardo Coelati Kontrabass
Miguel Rincón Theorbe
Maria Shabashova Cembalo

Das Ensemble il Pomo d’Oro wurde 2012 gegründet. Es zeichnet sich durch seine authentischen und dynamischen Interpretationen von Opern und Instrumentalwerken des Barock und der Klassik aus. Alle Musiker·innen sind renommierte Spezialist·innen der historischen Aufführungspraxis. Benannt wurde das Ensemble nach Antonio Cestis spektakulärer Festoper von 1666 für den Wiener Kaiserhof.

il Pomo d’Oro hat mit Dirigenten wie Riccardo Minasi, Stefano Montanari, George Petrou, Enrico Onofri und Francesco Corti zusammengearbeitet. Seit 2016 ist Maxim Emelyanychev Chefdirigent des Ensembles, 2019 wurde Francesco Corti zum Solocembalisten und Ersten Gastdirigenten ernannt. Darüber hinaus leitet die Konzertmeisterin Zefira Valova verschiedene Projekte. Seit 2021 gehört ein gleichnamiges Vokalensemble unter der Leitung von Giuseppe Maletto zur Gruppe.

il Pomo d’Oro gastierte auf den bedeutendsten Opern- und Konzertbühnen und bei internationalen Festivals, darunter die Opéra Royal de Versailles, das Théâtre des Champs-Élysées, die Londoner Wigmore Hall und das Barbican Centre, das MusikTheater an der Wien, die Händel-Festspiele in Göttingen und Halle sowie die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci.

In der Saison 2025/26 standen Tourneen mit Monteverdis Combattimento di Tancredi e Clorinda, Händels Giulio Cesare in Egitto und Bachs Johannes-Passion auf dem Programm. Im Rezitalbereich führte das Orchester mit Anna Prohaska Werke von Bach und Buxtehude auf und ging gemeinsam mit dem Countertenor Jakub Józef Orliński und dem Programm Beyond auf Asientournee. Maxim Emelyanychev dirigierte zudem zahlreiche Weihnachtskonzerte des Ensembles in ganz Europa. 2024/25 setzte das Orchester u. a. seine Zusammenarbeit mit Michael Spyres, Pene Pati, Joyce DiDonato, Jakub Józef Orliński sowie dem Cellisten Giovanni Sollima fort und tourte mit Händels konzertanten Opernproduktionen Alcina und Jephtha. Der Chor präsentierte Gesualdos Sacrae Cantiones und Monteverdis Vespro della Beata Vergine.

Zur Diskografie von il Pomo d’Oro zählen Einspielungen wie Venezia mit Max Emanuel Cencic, Giovincello mit Edgar Moreau, Partenope mit Philippe Jaroussky, In War & Peace mit Joyce DiDonato (ECHO Klassik) und Theodora mit Lisette Oropesa und Joyce DiDonato (BBC Music Magazine Award). 2023 startete das Ensemble mit Maxim Emelyanychev die Gesamtaufnahme von Mozarts Symphonien.

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Stand: Juli 2026

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