Hélène Mercier

Pianistin

© Elias

Die in Montreal geborene Pianistin Hélène Mercier ist als Solistin und Kammermusikerin regelmäßig in europäischen und nordamerikanischen Konzertsälen zu Gast, darunter die Salle Pleyel und das Théâtre des Champs-Élysées, die Wigmore Hall, das Konzerthaus Berlin, das Flagey in Brüssel, die Sala Verdi in Mailand und die Megaron Hall in Athen. Sie trat mit Orchestern wie dem Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Minnesota Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra und dem New Japan Philharmonic unter namhaften Dirigenten wie Charles Dutoit, Kurt Masur, Zubin Mehta, Seiji Ozawa und Trevor Pinnock auf. Neben zahlreichen Auftritten bei französischen Festivals war sie bei den Dresdner Musikfestspielen, Echterlive in Luxemburg und dem Klavierfestival von Brescia und Bergamo zu erleben.

Zu Highlights ihrer Karriere zählten Auftritte mit Mstislaw Rostropowitsch und Beethovens Tripelkonzert mit Salvatore Accardo, Natalia Gutman und dem Orchestre de Paris unter Semyon Bychkov.

Als Kammermusikerin trat sie u. a. mit dem Leipziger Streichquartett, dem Gewandhaus-Quartett, den Moscow Virtuosi, Renaud und Gautier Capuçon, Henri Demarquette, Augustin Dumay, Laurent Korcia, Julian Rachlin, Truls Mørk und Kian Soltani sowie Klavierpartner·innen wie Khatia Buniatishvili auf.

Eine enge berufliche Beziehung pflegt sie zu Louis Lortie, mit dem sie bisher sieben hochgelobte Alben veröffentlichte, darunter Werke von Vaughan Williams (Diapason d’Or) und 2022 Debussy: Piano Duets, als Auftakt zu einer Gesamteinspielung. Ihre Diskografie enthält zudem Werke von Chausson mit Vladimir Spivakov (Choc de Classica), Brahms’ Walzer und Tänze mit Cyprien Katsaris und ein André Mathieu gewidmetes Album mit Alain Lefèvre. Zuletzt erschien im März 2026 Lost to the World mit Daniel Lozakovich bei Warner Classics.

Hélène Mercier trat mit 15 Jahren an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in die Klasse von Dieter Weber ein, studierte an der Juilliard School in New York und am Pariser Conservatoire und perfektionierte sich in Kammermusikensembles mit Gidon Kremer und Henryk Szeryng.

Sie ist u. a. Preisträgerin der Prague Spring International Music Competition, wurde vom Magazin Gramophone zur „Editor’s Choice“ gewählt und zum Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt.

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Stand: Juli 2026