Biografie

Florian Borchmeyer

Stand: Mai 2019

Florian Borchmeyer wurde 1974 in Wasserburg am Inn geboren. Er studierte Literaturwissenschaft in Berlin, Havanna und Paris und promovierte 2006 zum Doktor der Philosophie mit einer Dissertation über die Chroniken der Entdeckung Amerikas. Seit 2011 ist er Dramaturg, seit 2013 Leitender Dramaturg der Schaubühne Berlin. Er arbeitet als Filmemacher und Literaturkritiker und kuratiert das Internationale Programm beim Filmfest München.

Zu den zahlreichen Inszenierungen an der Schaubühne, für die Florian Borchmeyer als Dramaturg tätig war, zählen u. a. Eugen Onegin nach Alexander Puschkin (Regie: Alvis Hermanis, 2011), Ein Volksfeind von Henrik Ibsen (Regie: Thomas Ostermeier, 2012), Sommergäste von Maxim Gorki (Regie: Alvis Hermanis, 2012), Romeo und Julia von William Shakespeare (Regie: Lars Eidinger, 2013), 2666 von Roberto Bolaño (Regie: Àlex Rigola, 2014), Kasimir und Karoline von Ödön von Horváth (Regie: Jan Philipp Gloger, 2014), Ödipus der Tyrann nach Sophokles/Friedrich Hölderlin (Regie: Romeo Castellucci, 2015) und Milo Raus Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs (2016). In der Spielzeit 2018/19 waren u. a. Rückkehr nach Reims nach Didier Eribon in einer Fassung der Schaubühne, Lenin von Milo Rau und Ensemble, Professor Bernhardi von Arthur Schnitzler, Italienische Nacht von Ödön von Horváth sowie Im Herzen der Gewalt von Édouard Louis in einer Fassung von Thomas Ostermeier, Florian Borchmeyer und Édouard Louis zu sehen.

2006 erhielt Florian Borchmeyer den Bayerischen Filmpreis für seinen Dokumentarfilm Havanna – Die neue Kunst, Ruinen zu bauen. 2009 erschien sein Buch Die Ordnung des Unbekannten. Von der Erfindung der Neuen Welt im Verlag Matthes & Seitz.

Bei den Salzburger Festspielen ist Florian Borchmeyer 2019 zum ersten Mal zu Gast.

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