Fabian-Jakob Balkhausen
Bass
Der deutsche Bass Fabian-Jakob Balkhausen ist seit der Spielzeit 2024/25 Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, wo er bisher u. a. als Mesner (Tosca), Zuniga (Carmen), Antonio (Le nozze di Figaro), Sprecher (Die Zauberflöte), Marquis d’Obigny (La traviata), Eremit (Der Freischütz), König in Offenbachs Fantasio und als Verwaltungsleiter Friedrich Hemmschuh in der Uraufführung der Operette Alles Liebe! zu erleben war. Sein Lied und Konzertrepertoire umfasst Werke vom Barock bis in die Gegenwart.
In der Saison 2025/26 nahm er am Britten Pears Young Artist Programme teil, wo er als Arzt in Pelléas et Mélisande auf der Bühne stand. Darüber hinaus sang er in Wiesbaden erstmals Schuberts Winterreise.
Fabian-Jakob Balkhausen studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und besuchte Meisterkurse bei Susan Graham und Marlena Malas. Bis heute arbeitet er mit dem Bass Matthew Rose zusammen. 2022 zählte er zu den Finalist·innen beim Hans Staud Musikpreis.
In Hochschulproduktionen am Schlosstheater Schönbrunn war er als Colline (La bohème) und Mícha (Die verkaufte Braut) zu erleben. Weitere Auftritte umfassten Sarastro in der Mozart-Adaption Zauberflöte Re-Loaded beim Festival Klassik.Klang in Berndorf, Offizier (Il barbiere di Sivigila) an der Wiener Kammeroper und Simone (Gianni Schicchi) am Chautauqua Opera Conservatory.
2023 sang er die Basspartie im Solistenquartett in Die Entführung aus dem Serail an der Wiener Staatsoper. 2024 absolvierte er das Opernstudio der Bregenzer Festspiele, wo er als Betto di Signa (Gianni Schicchi) zu erleben war.
Fabian-Jakob Balkhausen arbeitete mit Regisseur·innen wie Pınar Karabulut, Wolfgang Nägele, Brigitte Fassbaender und Tom Goossens sowie mit Dirigenten wie Leo McFall, Marco Alibrando und Cornelius Meister zusammen.
Als Lakai in Ariadne auf Naxos gibt er im Sommer 2026 sein Debüt bei den Salzburger Festspielen.