Die Choreografin, Regisseurin und Tänzerin Evelin Facchini wurde in Rom geboren und lebt zurzeit in Berlin. Sie absolvierte die Ballettschule des Teatro dell’Opera in Rom.
Seit 2011 arbeitet sie als Choreografin und Darstellerin regelmäßig mit dem Regisseur Romeo Castellucci zusammen, u. a. in einer Inszenierung von Mozarts Requiem beim Festival d’Aix-en-Provence und in Richard Strauss’ Daphne an der Staatsoper Berlin.
2022 nahm sie als Gastchoreografin an dem Forschungsprojekt Political Voice Institute am Maxim Gorki Theater in Berlin teil. 2023 übernahm sie die Choreografie in Marta Górnickas Produktion Mothers — A Song for Wartime, die in Warschau und beim Festival d’Avignon gezeigt wurde und zurzeit auf einer internationalen Tournee zu erleben ist. Diese Arbeit wurde 2024 beim Festival Boska Komedia in Krakau in der Kategorie „Beste Choreografie“ ausgezeichnet. Darüber hinaus übernahm sie am Maxim Gorki Theater die Choreografien in Oliver Frljićs Inszenierungen von Alice im Wunderland, Prozess und Frankenstein.
Evelin Facchini kreierte das Projekt Metalouda, das Installation, Kurzfilm, Performance und Choreografie miteinander verbindet. Aus diesem Projekt entstand die von ihr inszenierte und choreografierte Produktion Wry / Second layer — Anatomy of Deception im Heizhaus der Uferstudios in Berlin.
Zu den Künstler·innen und Institutionen, mit denen sie zusammengearbeitet hat, zählen u. a. die Socìetas Raffaello Sanio, die Concordia University, Micha van Hoecke, Larrio Ekson, Dina Abu Hamdan, Teatret OM und David Stöhr.
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