David Pirrò ist ein in Graz ansässiger Tonkünstler, der an zahlreichen wissenschaftlichen und künstlerischen Forschungsprojekten beteiligt ist. Ausgehend von seinem Hintergrund in Computerphysik und Computermusik konzentriert er sich in seiner künstlerischen Praxis auf die Wahrnehmung, Komposition und Simulation dynamischer Systeme. Seine Arbeiten umfassen interaktive Kompositionen und Klanginstallationen sowie audiovisuelle und elektroakustische Werke, in denen performative und räumliche Aspekte eine zentrale Rolle spielen.
David Pirròs Arbeit stellt eine Konvergenz von technologisch-wissenschaftlichen und ästhetischen Perspektiven in der Schaffung künstlerischer Artefakte dar. Als Forschungsleiter des Projektes „ALMAT“, gefördert von PEEK (Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste) des Wissenschaftsfonds FWF, erforschte er die Schnittmenge von Klangkunstpraxis und algorithmischen Prozessen. Derzeit leitet er das künstlerische FWF-Forschungsprojekt Speculative Sound Synthesis.
David Pirrò schloss zunächst ein Masterstudium in theoretischer Physik an der Universität von Triest ab und absolvierte 2007 seinen Master an der School of Music and New Technologies des Conservatorio di musica Giuseppe Tartini in Triest. Er promovierte in Computermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und ist derzeit als leitender Wissenschaftler am Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) in Graz tätig.
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