Biografie

Damiano Michieletto

Stand: Juni 2019

Damiano Michieletto zählt zu den interessantesten Vertretern der jüngeren Generation italienischer Regisseure und hat sich rasch einen internationalen Namen gemacht. Er studierte Opern- und Schauspielregie an der Scuola d’arte drammatica Paolo Grassi in Mailand und absolvierte außerdem ein Studium der Modernen Literaturwissenschaft in seiner Heimatstadt Venedig. Seine Inszenierung von Jaromír Weinbergers Schwanda, der Dudelsackpfeifer beim Wexford Festival 2003 wurde mit einem Irish Times / ESB Irish Theatre Award ausgezeichnet. Es folgten u.a. L’italiana in Algeri in Vicenza, La gazza ladra (Premio Abbiati 2008), La scala di seta und Sigismondo beim Rossini Opera Festival in Pesaro, Lucia di Lammermoor, Il corsaro, Luisa Miller und Poliuto in Zürich, Roméo et Juliette und Mozarts Da-Ponte-Trilogie am Teatro La Fenice in Venedig, Die Entführung aus dem Serail in Neapel, Madama Butterfly in Turin, L’elisir d’amore in Valencia, Martinůs The Greek Passion in Palermo, Così fan tutte am New National Theatre in Tokio und Il barbiere di Siviglia in Genf.

2012 gab Damiano Michieletto sein Salzburger Festspieldebüt mit La bohème. Neben zwei weiteren Produktionen für Salzburg – Falstaff (2013) und La Cenerentola (2014) – inszenierte er seither u.a. Il trittico, Idomeneo, Rossinis Otello und Brittens A Midsummer Night’s Dream am Theater an der Wien, Un ballo in maschera an der Mailänder Scala, The Rake’s Progress in Leipzig, Guillaume Tell und Cavalleria rusticana /Pagliacci (Olivier Award 2016) am Royal Opera House, Covent Garden, Il viaggio a Reims und Rigoletto in Amsterdam, Die Zauberflöte, Filippo Peroccos Aquagranda (Premio Abbiati 2017) und Die lustige Witwe in Venedig, Cendrillon an der Komischen Oper Berlin, La donna del lago beim Rossini Opera Festival, Samson et Dalila und Don Pasquale in Paris sowie La Damnation de Faust in Rom (Premio Abbiati 2018). In der Spielzeit 2018/19 kehrte er für Macbeth ans Teatro La Fenice zurück und debütierte mit Der ferne Klang an der Oper Frankfurt.

Wiederaufnahmen seiner Produktionen führten ihn u.a. an die Opernhäuser in Mailand, Rom, Madrid, Barcelona, Paris, Kopenhagen, Brüssel, Moskau, Venedig, Bologna, Florenz, Verona, Graz, Liège, Shanghai und Maskat.

Damiano Michieletto feierte auch im Bereich des Sprechtheaters Erfolge, u.a. mit Goldonis Der Fächer und Gogols Der Revisor in Padua sowie mit Valle-Incláns Göttliche Worte und Die Dreigroschenoper am Piccolo Teatro in Mailand.

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Damiano Michieletto Regie Regisseur
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