Christina Nilsson
Sopran
Christina Nilsson wurde in Ystad (Schweden) geboren und schloss 2017 ihr Masterstudium in Gesang an der Opernhochschule in Stockholm ab. 2025 wurde sie vom König von Schweden zur Hofsängerin ernannt. Auftritte der Saison 2025/26 umfassten die Titelpartie in Aida und ihr Rollendebüt als Liù (Turandot) an der Königlichen Oper in Stockholm, Aida und Elisabetta di Valois (Don Carlo) an der Deutschen Oper Berlin, Strauss’ Vier letzte Lieder und Chrysothemis in einer halbszenischen Aufführung von Elektra mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester in Hamburg, Beethovens 9. Symphonie mit dem Atlanta Symphony Orchestra sowie Mahlers 8. Symphonie an der Komischen Oper Berlin und mit dem Noord Nederlands Orkest in Groningen. Im September 2026 wird sie die Partie der Elisabeth in einer Neuproduktion von Tannhäuser am Opernhaus Zürich übernehmen.
In der Spielzeit 2024/25 gab sie ihr Hausdebüt an der Metropolitan Opera in New York als Aida, die sie auch an der Oper Frankfurt, an der Deutschen Oper Berlin und am Nationaltheater in Prag verkörperte. Darüber hinaus sang sie die Titelpartie in Tosca in Stockholm und gab ihr Rollendebüt als Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) unter Daniele Gatti bei den Bayreuther Festspielen, wo sie auch als Freia (Das Rheingold) und Dritte Norn (Götterdämmerung) zu erleben war. Nach ihrem Durchbruch als Aida 2018 in Stockholm folgten wichtige Rollendebüts und internationale Engagements, darunter die Titelpartie in Ariadne auf Naxos an der Oper Frankfurt, an der Opéra de Lausanne und in Stockholm, Elsa (Lohengrin) an der Oper Dortmund und bei den Tiroler Festspielen in Erl, Elisabeth in Frankfurt und Bayreuth, Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro) und Chrysothemis in Stockholm, Aida an der Irish National Opera sowie Rosalinde (Die Fledermaus) an der Bayerischen Staatsoper in München.
Zu ihren Konzertengagements der jüngeren Vergangenheit zählen die Vier letzten Lieder mit dem Königlichen Philharmonischen Orchester Stockholm unter Alan Gilbert, mit dem Philharmonischen Orchester Turku unter Christian Kluxen und an der Opéra national de Nancy-Lorraine; Verdis Requiem mit dem Königlichen Philharmonischen Orchester Stockholm unter Domingo Hindoyan und den Göteborger Symphonikern unter Andrés Orozco-Estrada; Beethovens 9. Symphonie mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra unter Gilbert und Bruckners Te Deum mit dem Atlanta Symphony Orchestra unter Nathalie Stutzmann. Zudem war sie in dem Galakonzert Bolshoi and Plácido Domingo: Life in Opera am Bolschoi-Theater in Moskau zu erleben.
Zu den Preisen, die Christina Nilsson gewonnen hat, zählen der Dritte Preis und der Birgit-Nilsson-Preis beim Operalia-Wettbewerb 2019, der Erste Preis beim internationalen Renata-Tebaldi-Gesangswettbewerb 2017 sowie der Erste Preis und der Publikumspreis bei der Wilhelm Stenhammar International Music Competition 2016. Sie erhielt Stipendien der Birgit-Nilsson-Stiftung, der Jenny-Lind-Gesellschaft, der Königlichen Musikakademie in Stockholm und der Vadstena-Akademie. 2011 wurde ihr der Kulturpreis der Zeitung Ystads Allehanda verliehen.