Carolin Losch wurde in Düsseldorf geboren und studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Romanistik an der Freien Universität Berlin. Ab 1993 arbeitete sie am Theater am Turm in Frankfurt, später am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und ab 1998 als Dramaturgin am Schauspielhaus Bochum, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, Düsseldorfer Schauspielhaus, Luzerner Theater, Nationaltheater Mannheim und Schauspiel Stuttgart mit Regisseur·innen wie Amélie Niermeyer, Mateja Koležnik, Stefan Pucher, Friederike Heller und Oliver Frljić.
Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf zeitgenössischer Dramatik und internationalen Koproduktionen. Als Dramaturgin betreute sie Uraufführungen von Thomas Köck, Roland Schimmelpfennig, Clemens J. Setz, Miranda July, Marie NDiaye, Anke Stelling und NisMomme Stockmann. Von 2019 bis 2021 war sie Dramaturgin des internationalen Theaterprojekts Europa Ensemble, einer Zusammenarbeit des Schauspiels Stuttgart, Nowy Teatr, Warschau, und Zagreb Youth Theatre.
Seit 2023 lehrt Carolin Losch Theatertheorie und geschichte als Gastprofessorin an der Weißensee Kunsthochschule Berlin.
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