Burak Marlali
Solokontrabassist
Burak Marlali ist seit 2017 Solokontrabassist des Gewandhausorchesters Leipzig. Zuvor war er von 2007 bis 2016 Solokontrabassist des Mahler Chamber Orchestra und von 2014 bis 2016 Mitglied der Staatskapelle Berlin.
Als Gastsolist trat er mit renommierten Klangkörpern wie dem London Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, dem Rotterdam Filharmonisch Orkest, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem WDR Sinfonieorchester und dem Chamber Orchestra of Europe auf und hat mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel, Christoph Eschenbach, Daniel Harding, Daniele Gatti, Alan Gilbert, Bernard Haitink, Klaus Mäkelä, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Mariss Jansons, Antonio Pappano, Kirill Petrenko, Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst gearbeitet. Darüber hinaus hat er bei den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden und dem Royal Concertgebouw Orchestra gespielt und war Mitglied des Lucerne Festival Orchestra.
Als gefragter Kammermusiker ist er bei internationalen Festivals mit Partner·innen wie Martha Argerich, Daniel Barenboim, Frans Helmerson, Maximilian Hornung und András Schiff zu erleben.
Burak Marlali wurde in Ankara geboren, wo er am staatlichen Konservatorium bei Tahir Sümer studierte. Er setzte sein Studium am Royal Northern College of Music in Manchester bei Corin Long und Jiří Hudec sowie der Hochschule für Musik Freiburg bei Božo Paradžik fort und war von 2007 bis 2009 Akademist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.
Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter der Eugene Cruft Double Bass Prize und die Leoš Janáček International Competition in Brno. Er war Dozent am Conservatorium van Amsterdam und Professor an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Seit Oktober 2023 hat er eine Professur an der Universität der Künste Berlin inne.