Bruno Philippe

Violoncello

© Clément Vayssières

Der französische Cellist Bruno Philippe ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe und war zu Gast auf renommierten internationalen Bühnen und bei französischen Festivals, darunter die Philharmonie de Paris, das Konzerthaus Berlin, die Alte Oper Frankfurt, die Wigmore Hall, das Teatro Colón in Bogotá, das Festival de Pâques in Aix-en-Provence und das Festival de Radio France Montpellier-Occitanie. Er trat mit Orchestern wie dem Orchestre National de France, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, der Royal Northern Sinfonia, dem Hallé-Orchester und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf. Sein Repertoire umfasste dabei die Cellokonzerte von Dvořák, Haydn und Saint-Saëns ebenso wie Werke von Bach, Vivaldi und Tschaikowski.

Als versierter Barockcellist trat er an der Seite von Jean Rondeau, Thomas Dunford und Lea Desandre auf. Er ist Mitglied des Ensemble Jupiter, mit dem er 2022 und 2023 auf große USA-Tourneen ging und sein Debüt in der Carnegie Hall in New York feierte.

Als Kammermusiker trat er zudem mit Künstler·innen wie Tabea Zimmermann auf Schloss Elmau, Antoine Tamestit in Köln, Cédric Tiberghien beim Hindsgavl Festival sowie Lise Berthaud, Renaud Capuçon, Christophe Coin, Gidon Kremer, Sarah Nemtanu, Raphaël Pidoux, Timothy Ridout, Kian Soltani und Christian Tetzlaff auf.

Sein Debütalbum mit Werken von Brahms nahm er gemeinsam mit Tanguy de Williencourt für das Label Evidence auf. 2017 wechselte er zu harmonia mundi, wo er Werke von Beethoven und Schubert, Prokofjews Sinfonia Concertante mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt unter Christoph Eschenbach (2019) und alle Cellosuiten von Bach (2022) einspielte.

Zu seinen Preisen zählen der Victoire de la Musique, der Prix Jean-Nicolas Firmenich des Verbier Festivals, der Dritte Preis des ARD Musikwettbewerbs, der Prix de la Fondation Safran pour la Musique, Sonderpreise beim Tschaikowski-Wettbewerb und 2022 der Prix de Concours de Reine Elisabeth.

Bruno Philippe studierte Violoncello am Pariser Conservatoire und der Kronberg Academy und besuchte Meisterkurse bei David Geringas, Gary Hoffman, Steven Isserlis, Pieter Wispelwey und Clemens Hagen.

Er spielt ein Cello von Gennaro Gagliano aus dem Jahr 1760, das ihm freundlicherweise von der Beare’s International Violin Society als Leihgabe zur Verfügung gestellt wurde.

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Stand: Juli 2026

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