Der Cellist Bernhard Naoki Hedenborg wurde in Salzburg geboren und verdankt seine musikalische Entwicklung Heinrich Schiff, der ihn fast zehn Jahre ausbildete. Er vervollständigte seine Studien bei David Geringas, Zara Nelsova und Miklós Perényi und erhielt zudem eine intensive Kammermusikausbildung bei György Kurtág, Ferenc Rados, György Sebök, dem Alban Berg Quartett, dem Amadeus-Quartett, dem Artis-Quartett, dem Hagen Quartett und dem Altenberg Trio.
In der Saison 2007/08 war er Artist in Residence am Theater Eisenach. Von 2008 bis 2011 war er Solocellist des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich, 2011 wurde er in das Orchester der Wiener Staatsoper aufgenommen und 2014 Mitglied der Wiener Philharmoniker.
Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn zu Orchestern wie dem WDR Funkhausorchester, dem Prager Symphonieorchester, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Orquesta Sinfónica Nacional de Costa Rica, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, dem Bombay Chamber Orchestra und dem Kammerorchester des BR-Symphonieorchesters.
Als Kammermusiker gehört er dem Thomas Christian Ensemble an, das auf renommierten Festivals auftritt und mehrere CDs mit Bearbeitungen symphonischer Werke von Mahler, Bruckner und Debussy einspielte. Zudem ist er Mitglied des Ensemble Raro, mit dem er u. a. im Wiener Musikverein und Konzerthaus, der Carnegie Hall in New York, der Wigmore Hall in London, beim Lucerne Festival und dem Rheingau Musik Festival auftrat und die beiden Alben Canti Dramatici und Dohnányi, Dvořák, Suk veröffentlichte.
Bernhard Naoki Hedenborg ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter der Internationale Tschaikowski-Wettbewerb für junge Musiker. Er war Künstlerischer Leiter des Kobe International Music Festivals in Japan und gibt Meisterkurse u. a. in Rumänien und Japan.
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