Alessandro Ravasio

Bass

© Giacomo Miglierina

Der Bass Alessandro Ravasio begann seine Karriere in verschiedenen Opernchören in Italien. Erste Solistenengagements führten ihn als Angelotti (Tosca) und Hohepriester (Nabucco) zum Circolo Musicale Mayr-­Donizetti in Bergamo und als Leporello (Don Giovanni) nach Skopje.

Bereits als Student sang er in einer Hochschulproduktion in Mailand die Rolle des Strabone in Giuseppe Sellittis La vedova ingegnosa. Er sang in verschiedenen Alte-­Musik-Ensembles, darunter das Ensemble Micrologus, Concerto Romano, die Accademia d’Arcadia, Coro e Orchestra Ghislieri und die Cappella Musicale der Basilika Santa Maria Maggiore in Bergamo. Er war als Solist in Werken wie Bachs Johannes-Passion und Kaffeekantate, Händels Dixit Dominus und Messiah und Haydns Nelsonmesse sowie als Polifemo in Händels Aci, Galatea e Polifemo, Plutone (L’Orfeo), Tempo in Cavalieris Rappresentatione di Anima et di Corpo, Segesto in Bononcinis Arminio, Testo in Stradellas Ester, Atrace in Melanis L’empio punito und als Giove in Melanis Ercole in Tebe zu hören.

Jüngste Engagements umfassten Ti­magene in Händels Poro in Versailles; Bachs Matthäus-Passion mit dem Ensemble Gli Angeli in Vézelay; Vivaldis Magnificat und Bachs Kantate BWV 42 mit dem Orchester des Teatro La Fenice in Venedig; Madrigale von Monteverdi mit La Fonte Musica beim Stresa Festival; Konzerte mit Coro e Orchestra Ghislieri unter Giulio Prandi; sein Rollendebüt als Sarastro (Die Zauberflöte) am Teatro Verdi in Triest; Bachs Magnificat unter Gianluca Capuano beim Festival Bach de Lausanne; Weills Die sieben Todsünden mit dem UNIMI Orchestra unter Sebastiano Rolli in Mailand; Caronte (L’Orfeo) beim Monteverdi Festival in Cremona und auf einer Europatournee mit La Fonte Musica; Monteverdis Marien­vesper mit Cremona Antiqua; Sprecher / Erster Priester (Die Zauberflöte) in Treviso und Padua; Mozarts c-Moll-Messe unter Prandi beim Maggio Musicale Fiorentino; Time in Händels The Triumph of Time and Truth am Theater an der Wien und Furore / Caronte in Landis La morte di Orfeo unter Stéphane Fuget in Versailles.

Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählten Mozarts Requiem mit dem Orchestra I Pomeriggi Musicali unter Diego Fasolis in Tarent und Lucera; Mozarts Vesperae solennes de confessore mit Intende Voci in Rom; Zuniga (Carmen) in Treviso, Padua und Rovigo; Clistene in Vivaldis L’Olimpiade mit LaFil Filarmonica di Milano unter Federico Maria Sardelli; Furore / Caronte am Theater an der Wien; Sprecher /Erster Priester in Rovigo; Bachs Johannes-­Passion mit il Pomo d’Oro unter Maxim Emelyanychev am Teatro Petruzzelli in Bari sowie Konzerte mit Coro e Orchestra Ghislieri, Modo Antiquo und La Fonte Musica.

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Stand: Mai 2026