Aaron-Casey Gould

Tenor

© Katarina Novcic

Der aus Texas stammende Tenor Aaron-Casey Gould ist Ensemblemitglied der Volksoper Wien. Er wurde von der französischen Fondation Signature gefördert und erhielt 2023 den Zweiten Preis beim Concours International des Grandes Voix d’Opéra d’Afrique.

Höhepunkte der jüngeren Zeit umfassten den Buckligen Spieler in Prokofjews Der Spieler bei den Salzburger Festspielen, Beichtvater des Karmel (Dialogues des Carmélites) an der Dallas Opera, Nemorino (L’elisir d’amore) am Stadttheater Klagenfurt und Spalanzani/Nathanaël (Les Contes d’Hoffmann) an der Volksoper. Darüber hinaus war er beim einem Sommerkonzert des Philharmonischen Orchesters Bergen unter Ben Glassberg im Nygårdsparken (Bergen) zu erleben.

Zu den Auftritten der Saison 2026/27 zählen Tamino (Die Zauberflöte) und Zweiter Jude (Salome) an der Volksoper und das Tenorsolo in Carmina Burana im Wiener Konzerthaus.

Aaron-Casey Gould wurde am Matthew Corozin Acting Studio und am Stella Adler Center for the Arts in New York in der Meisner-Technik ausgebildet. Es folgte eine Gesangsausbildung an der Moores School of Music der University of Houston und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

An der New York City Opera debütierte er in der Uraufführung von Iain Bells Stonewall und war in der Off-Broadway-Produktion For the Love of Friends zu erleben. Darüber hinaus verkörperte er Dee Legendary in Joseph N. Rubinsteins House of Legendary in einer Produktion des American Opera Project und des Seagle Festival.

Er nahm an den HBO-Meisterkursen mit Bobby McFerrin und Renée Fleming teil und war in dem Kurzfilmen Pure und The Contract Musical sowie in der Reihe InnerViews mit Ernie Manouse zu sehen.

Konzertengagements führten ihn in die Maison de la Radio et de la Musique in Paris, ins Festspielhaus Baden-Baden, zum Jazz at Lincoln Center, in die Walter Hall in Toronto und zu den Warner Bros. Studios in Los Angeles.

Wichtige Rollen an der Volksoper umfassen neben den schon genannten Alfred (Die Fledermaus), Camille de Rosillon (Die lustige Witwe), Fenton (Die lustigen Weiber von Windsor) und Prinz Caprice in Offenbachs Le Voyage dans la lune (Die Reise zum Mond).

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Stand: Juli 2026

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