Ulysses

Sommer 1928. Während der Festspielzeit nimmt der irische Schriftsteller James Joyce für fünf Wochen im Hotel Mirabell Quartier. Er trifft Festspielkünstler, Schriftsteller wie Stefan Zweig, Journalisten und potente Mäzene. In einer Installation nimmt Ruth Beckermann Bezug auf die biografischen Details von Joyces Besuch in Salzburg. Die Marathonlesung von seinem Opus Magnum Ulysses (1922) wiederum knüpft direkt an Homers Odyssee an: ein Echo der Antike in unsere Zeit. Dieser „berühmteste ungelesene Roman der Welt“ gilt als einer der bedeutendsten Beiträge zur modernen Literatur. Auf nicht weniger als 1000 Seiten beschreibt Joyce einen Tag im Leben des Annoncenmaklers Leopold Bloom in Dublin — und folgt dabei in subtiler Weise dem Bauplan von Homers Epos.