© Markus Hinterhäuser

Seit unglaublichen sieben Jahrzehnten bereichert der Ausnahmemusiker Daniel Barenboim die Musikwelt als Pianist und Dirigent, aber auch als Initiator von Kulturprojekten. Dabei zählt er nicht nur zu den „Weltkünstlerpersönlichkeiten“, sondern auch zu jenen aktiven Künstlern, die sich als Friedensstifter über politische Denkgrenzen hinwegsetzen. 1999 gründete er das West-Eastern Divan Orchestra, um junge israelische und arabische Instrumentalist·innen im musikalischen Dialog zu vereinen.
Die Förderung jüngerer Künstler·innen verlor Barenboim nie aus den Augen, so machte er 1994 Cecilia Bartoli im legendären Salzburger Don Giovanni mit Mozart vertraut und feierte 2001 mit Lang Lang dessen Debüts in New York und London. Mit beiden verbindet ihn seither eine musikalische Partnerschaft. Rolando Villazón und Sonya Yoncheva zählen zu den regelmäßigen Künstlerkolleg·innen; Plácido Domingo ehrte er in Berlin zum 50. Bühnenjubiläum. Eine besondere Freundschaft verbindet ihn seit seinem Festspieldebüt 1965 in Salzburg mit Zubin Mehta, während das Musizieren mit Martha Argerich bereits in Buenos Aires wurzelt, weshalb spätere Auftritte immer von besonderer Vertrautheit geprägt zu sein schienen. Der 80. Geburtstag Daniel Barenboims bietet nun den Anlass, diese Wegbegleiter·innen in einer Gala zu vereinen, um den Maestro zu würdigen.

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