Der Menschenfeind – Alceste und Célimène
Alceste verachtet die gesellschaftlichen Spiele, die Lügen und Masken seiner Umgebung. Er fordert kompromisslose Ehrlichkeit – und verliebt sich ausgerechnet in Célimène, die all das verkörpert, was er ablehnt: intelligent, schlagfertig und eine Meisterin des gesellschaftlichen Spiels.
Zwischen Liebe und Ablehnung, Nähe und dem Wunsch, den anderen zu verändern, wird ihre Beziehung zum Zentrum von Molières DER MENSCHENFEIND. Kann Alceste Célimène lieben, ohne von ihr zu verlangen, eine andere zu werden? Und kann eine Liebe bestehen, wenn zwei Vorstellungen vom Leben kaum gegensätzlicher sein könnten?