Vitali Alekseenok

Dirigent

© SF/Jan Friese

Quelle: Dr. Raab & Dr. Böhm Künstleragentur

Chefdirigent Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf | Duisburg
Erster Gastdirigent Teatro Massimo Bellini in Catania
Vitali Alekseenok fasziniert durch seine durchdringende Musikalität und ausgereiften Interpretationen sowie seine offene und zugleich tiefe Persönlichkeit als eines der spannendsten Talente der jungen Dirigent:innengeneration.
Seit August 2024 ist Alekseenok Chefdirigent der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, wo er bereits im Herbst 2022 als Kapellmeister begann. In der Spielzeit 2026/27 leitet er hier die Premieren Manon Lescaut und die Übernahmepremiere Jenůfa, sowie die Wiederaufnahmen Die Zauberflöte, La Bohème, Siegfried und Götterdämmerung.
Zu den weiteren Opernengagements der Spielzeit 2026/27 zählen sein Debüt an der Königlichen Oper Stockholm mit Tosca sowie die Rückkehr an die Hamburgische Staatsoper für die Hamburger Premiere von Petruschka & L’Enfant et les Sortilèges.
Auch symphonisch ist Vitali Alekseenok international gefragt. Im Sommer 2026 leitet er das Eröffnungskonzert der Salzburger Festspiele und ein Konzert des Barcelona Symphony Orchestra im Rahmen des Festivals de Torroella de Montgrí, in der weiteren Spielzeit 2026/27 debütiert er beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, beim Aalborg Symphony Orchestra und bei den Nürnberger Philharmonikern. Darüber hinaus kehrt er mit einem symphonischen Programm zur Opéra de Lyon sowie zum Sofia Philharmonic zurück.
In der Spielzeit 2025/26 leitete Alekseenok an der Deutschen Oper am Rhein unter anderem die Premieren Fidelio (konzertant) und Elektra sowie die Wiederaufnahmen Die Walküre, Le nozze di Figaro und Tosca. Die vielbeachtete Neuproduktion von Elektra wurde von Publikum und Presse besonders gefeiert. Zudem umfasste die Saison bedeutende Debüts bei der Dresdner Philharmonie, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Wiener Symphonikern, Philharmonie Zuidnederland und dem Orchestre National de Montpellier sowie an der Opéra National de Lyon (Boris Godunow), und der Semperoper Dresden (Madama Butterfly).
In vergangenen Spielzeiten führten symphonische Engagements Vitali Alekseenok u.a. zum RTÉ Concert Orchestra Dublin, Klangforum Wien, Münchner Kammerorchester, MDR-Sinfonieorchester Leipzig, zur Staatskapelle Weimar, Schumann-Philharmonie Chemnitz, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, zum Kyiv Symphony Orchestra und zum Beethovenfest Bonn, sowie – als 1. Gastdirigent – immer wieder zum Teatro Massimo Bellini. Seine kurzfristige Übernahme eines Konzerts der Sächsischen Staatskapelle Dresden mit Schostakowitschs 7. Symphonie wurde von Orchester, Publikum und Presse begeistert aufgenommen.
Im Opernbereich dirigierte Vitali Alekseenok u.a. die Premieren Nabucco und Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein, die Uraufführung von Pierangelo Valtinonis Il piccolo principe an der Mailänder Scala sowie die erste Aufführung von Wagners Tristan und Isolde in der Ukraine an der dortigen Nationaloper. Gastengagements führten ihn zudem an die Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Hamburg sowie zum Orchestra e Coro del Maggio Musicale Fiorentino und an das Teatro Comunale di Bologna. Die von ihm geleitete Uraufführung von Olga Podgaiskayas King Stakh’s Wild Hunt am Barbican Centre in London wurde für die Olivier Awards nominiert.
Vitali Alekseenok studierte Posaune in Minsk sowie Dirigieren in St. Petersburg und Weimar. 2021 gewann er den 1. Preis beim Arturo Toscanini Dirigentenwettbewerb in Parma, wo er zusätzlich den Publikumspreis und den Preis für die beste Aufführung einer Verdi-Oper erhielt.
Er ist Autor des Buches Die weißen Tage von Minsk (S. Fischer Frankfurt, 2021) und seit Juni 2021 künstlerischer Leiter des KharkivMusicFest in der Ukraine.

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Stand: Juni 2026