Sebastian Führlinger

Bratschist

© Katsuhiro Ichikawa

Sebastian Führlinger wurde 1984 in eine Musikerfamilie geboren und studierte zunächst Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Gerhard Schulz (Mitglied des früheren Alban Berg Quartetts), Ernst Kovacic und Josef Hell, bevor er in die Bratschenklasse bei Hans Peter Ochsenhofer wechselte.

Bereits während des Studiums gewann er das Probespiel für das Orchester der Wiener Staatsoper und ist seit 2012 Mitglied. 2015 wurde er in den Verein der Wiener Philharmoniker aufgenommen. Seitdem spielte er unter den weltbesten Dirigenten, darunter Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, Georges Prêtre, Lorin Maazel, Riccardo Muti und Zubin Mehta.

Als Solist gab er mehrere Sonatenabende in Österreich und Japan, trat mit einem Violinkonzert von Mozart im Wiener Musikverein auf und war 2021 mit der Jungen Philharmonie Wien und Mozarts Sinfonia Concertante KV 364 bei den Salzburger Festspielen zu erleben.

Mit großer Leidenschaft widmet er sich seit jungen Jahren auch der Kammermusik. Er trat bei internationalen Festivals sowie in den bedeutenden Konzertsälen Österreichs auf, darunter der Brahms-Saal des Wiener Musikvereins, der Gustav-Mahler-Saal in der Wiener Staatsoper und das Wiener Konzerthaus. Er konzertierte u. a. mit Kammermusikpartner·innen wie Yefim Bronfman in Stockholm und mit Rainer Honeck im Théâtre des Champs-Élysées, spielte mit Gerhard Schulz Schuberts Streichquintett und trat zuletzt 2024 bei den Salzburger Festspielen mit Yulianna Avdeeva und Kolleg·innen in einem gemeinsamen Kammerkonzert auf.

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Stand: August 2026