Sara Mingardo
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Sara Mingardo studierte am Conservatorio di Musica Benedetto Marcello in ihrer Heimatstadt Venedig und an der Accademia Chigiana in Siena. Seit ihren Debüts als Fidalma in Cimarosas Il matrimonio segreto und als Angelina (La Cenerentola) 1987 gastiert sie regelmäßig auf international führenden Opern- und Konzertbühnen.
Sie arbeitete mit Dirigent·innen wie Rinaldo Alessandrini, Ivor Bolton, Riccardo Chailly, Myung-Whun Chung, John Eliot Gardiner, Emmanuelle Haïm, Marc Minkowski, Riccardo Muti, Roger Norrington, Maurizio Pollini, Christophe Rousset, Peter Schreier und Jeffrey Tate sowie mit Klangkörpern wie den Berliner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem Orchestre National de France, Les Musiciens du Louvre, Monteverdi Choir & Orchestras, Les Talens Lyriques und der Academia Montis Regalis.
Unter Claudio Abbado war sie u. a. in Mozarts Requiem beim Lucerne Festival, in Pergolesis Stabat Mater und Mahlers Kindertotenliedern mit dem Orchestra Mozart in Bologna, in Schuberts Es-Dur-Messe bei den Salzburger Festspielen sowie in zahlreichen Konzerten in ganz Italien zu erleben.
Die Aufnahme von Berlioz’ Les Troyens unter Colin Davis, auf der Sara Mingardo als Anna zu hören ist, wurde 2002 mit zwei Grammy Awards ausgezeichnet. 2009 erhielt sie für ihre Interpretation der Messaggera / Speranza in Monteverdis L’Orfeo an der Mailänder Scala den Premio Abbiati.
Jüngste Engagements umfassten Penelope (Il ritorno d’Ulisse in patria) am Grand Théâtre de Genève mit Europa Galante; Messaggera / Speranza bei den Salzburger Pfingstfestspielen und an der Opéra de Monte-Carlo; Cornelia (Giulio Cesare) am Teatro dell’Opera in Rom, in Monte Carlo, an der Opéra Royal in Versailles und an der Wiener Staatsoper; Mozarts Requiem am Teatro San Carlo in Neapel, in Philadelphia und in der Carnegie Hall in New York; Pergolesis Stabat Mater am Teatro dell’Opera und Beethovens 9. Symphonie beim Caracalla Festival in Rom; Mahlers 3. Symphonie am Teatro La Fenice in Venedig und am Teatro Massimo in Palermo; Pergolesis Stabat Mater auf einer Tournee durch die Niederlande mit der Philharmonie Zuidnederland; Mrs. Quickly (Falstaff) am Teatro Carlo Felice in Genua sowie Bachs Johannes-Passion mit dem La Cetra Barockorchester Basel in Leipzig.
In der Spielzeit 2025/26 sang Sara Mingardo in Mendelssohns Die erste Walpurgisnacht unter Jordi Savall in San Sebastián, Barcelona und Paris; Cornelia am Teatro Petruzzelli in Bari und im Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia; Orfeo in Glucks Orfeo ed Euridice am New National Theatre in Tokio; Beethovens 9. Symphonie im Teatro Lirico in Cagliari; Bachs Johannes-Passion in der Kölner Philharmonie; Vivaldis Nisi Dominus an der Opéra de Rouen sowie ein Barockkonzert mit The English Concert unter Trevor Pinnock beim Festival Anima Mundi in Pisa.
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