Philippe Sly
Bassbariton
Quelle: opus3artists.com
Der kanadisch-französische Bassbariton Philippe Sly genießt große Anerkennung für seine Arbeit in Oper, Konzert und Lied. Er ist Gewinner der Metropolitan Opera National Council Auditions, des Concours Musical International de Montréal und Träger des Gala des prix Opus für das Konzert des Jahres im Bereich romantischer, spätromantischer und impressionistischer Musik.
Zu den Höhepunkten seiner Saison 2025/26 zählen sein Debüt bei den Salzburger Festspielen als Titelrolle in Messiaens Saint François d’Assise sowie sein Debüt bei Opera Atelier in Pelléas et Mélisande (Arkel). Außerdem kehrt er an die Wiener Staatsoper zurück für Fin de Partie (Hamm) und Don Giovanni (Leporello). Im Konzertbereich tritt er mit Händels Messiah beim St. Louis Symphony Orchestra und mit Haydns Nelsonmesse bei Boston Baroque auf.
Sly ist mit bedeutenden Opernhäusern weltweit aufgetreten, darunter die Wiener Staatsoper, Opéra national de Paris, Canadian Opera Company, Bayerische Staatsoper, Opernhaus Zürich, Opéra de Lyon, Opéra de Lausanne, Opéra de Québec, Hamburgische Staatsoper, Opéra Comique, das Festival d’Aix-en-Provence, das Glyndebourne Festival, die Opéra national du Rhin und die San Francisco Opera.
Sein Opernrepertoire umfasst Le nozze di Figaro (Figaro, Antonio), Don Giovanni (Titelrolle, Leporello), Così fan tutte (Guglielmo), Fin de Partie (Hamm), The Exterminating Angel (Russel), Lakmé (Nilakantha), Semele (Cadmus), Jephtha (Zebul), Carmen (Escamillo), Pelléas et Mélisande (Golaud), Les Troyens (Narbal), La Damnation de Faust (Méphistophélès), Partenope (Ormonte) und Béatrice et Bénédict (Claudio). Er wirkte in Neuproduktionen von Calixto Bieito, Claus Guth, Romeo Castellucci und Christopher Alden mit und nahm Le nozze di Figaro unter Yannick Nézet-Séguin für Deutsche Grammophon auf.
Auch im Konzertbereich ist Philippe Sly äußerst gefragt. Er trat unter anderem mit dem Philadelphia Orchestra, der New York Philharmonic, der Los Angeles Philharmonic, dem Minnesota Orchestra, Dallas Symphony, Toronto Symphony, Montreal Symphony Orchestra (OSM), Orchestre Métropolitain, Orchestre symphonique de Québec, Winnipeg Symphony Orchestra, Vancouver Symphony, National Arts Centre Orchestra, Victoria Symphony, Gulbenkian Orchestra, Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Malaysian Philharmonic, Tafelmusik Baroque Orchestra, Les Violons du Roy und der Handel & Haydn Society auf.
Zu seinem Repertoire gehören Bachs Johannes-Passion, Matthäus-Passion und Weihnachtsoratorium; Händels Messiah und Solomon; Mozarts Requiem, die Messe in c-Moll und die Konzertarien; Haydns Nelsonmesse; Faurés Requiem; Beethovens 9. Symphonie; Debussys Pelléas et Mélisande; Nielsens 3. Symphonie sowie die Uraufführung von Harry Stafylakis’ Into Oblivion mit dem Winnipeg Symphony Orchestra. Er arbeitete mit Dirigenten wie Yannick Nézet-Séguin, Bernard Labadie, Philippe Jordan, Simone Young, William Christie, John Nelson, Alain Altinoglu, Jaap van Zweden, Kent Nagano und Gustavo Dudamel zusammen.
Er ist auf GRAMMY®-prämierten Einspielungen mit John Nelson und dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg (Les Troyens) sowie mit dem OSM unter Kent Nagano (L’Aiglon von Honegger/Ibert) vertreten.
Als Liedsänger ist Sly in ganz Kanada aufgetreten, unter anderem in der Debut Atlantic Series sowie beim Toronto Summer Music Festival, der Vancouver Coast Recital Society, am Banff Centre und beim Ottawa Chamberfest. Große Anerkennung finden seine Interpretationen der Winterreise, die er sowohl im traditionellen Rahmen als auch in einer Fassung für Klezmer-Ensemble mit dem Chimera Project aufführt. Zudem arbeitet er mit dem Gitarristen John Charles Britton in Liedprogrammen zusammen, zuletzt in Montreal und beim Tucson Guitar Society. Seine Soloaufnahmen sind bei Analekta erschienen und umfassen ein breites Repertoire von Schubert und englischem Kunstlied bis hin zu französischem Barock; weitere Aufnahmen finden sich bei Decca und Deutsche Grammophon.
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