Biografie

Philippe Jaroussky

Stand: Mai 2021

Der Countertenor Philippe Jaroussky hat sich als einer der bedeutendsten Sänger der internationalen Musikwelt etabliert. Dies wird u.a. an seinen zahlreichen Auszeichnungen deutlich, darunter die französischen Victoires de la Musique 2004, 2007 und 2010 und der ECHO Klassik 2008, 2009 und 2016, gefolgt vom Victoire d’honneur im vergangenen Jahr.

Philippe Jarousskys Repertoire umfasst Werke vom italienischen Seicento bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Als unermüdlicher Musikforscher hat er zudem dazu beigetragen, die Musik von Komponisten wie Caldara, Porpora, Steffani, Telemann und Johann Christian Bach wiederzuentdecken. Gemeinsam mit bedeutenden Barockensembles sowie Dirigentinnen und Dirigenten bringt er diese Werke weltweit wieder auf die Bühne.

2002 gründete Philippe Jaroussky das Ensemble Artaserse, mit dem er, auch als dessen Künstlerischer Leiter, regelmäßig auf Tournee geht. Das Ensemble hat mit vielen renommierten Sängerinnen und Sängern zusammengearbeitet, etwa Cecilia Bartoli, Marie-Nicole Lemieux, Andreas Scholl und Emőke Baráth.

Auch in Philippe Jarousskys umfangreicher Diskografie nimmt das Ensemble Artaserse einen immer wichtigeren Platz ein. Nach dem ersten, 2002 erschienenen Album veröffentlichte das Ensemble viele Referenzaufnahmen bei dem Label Warner Classics, zu dessen Exklusivkünstlern er gehört. Zu seinen Aufnahmen gemeinsam mit dem Ensemble zählen etwa Vivaldi: Virtuoso Cantatas (2005), Beata Vergine (2010), Pietà – Sacred Works for Alto mit Werken Vivaldis (2014), The Handel Album (2017), Ombra mai fu mit Opernarien Francesco Cavallis (2019) und zuletzt La vanità del mondo (2020) mit Arien aus verschiedensten Oratorien.

Im März 2021 hat Philippe Jaroussky erstmals die Rolle des Sängers mit derjenigen des Dirigenten getauscht und eine Aufführung von Scarlattis Oratorium Cain, overo Il primo omicido mit Sandrine Piau, Christophe Dumaux, Kresimir Spicer, Bruno de Sá, Paul-Antoine Bénos-Djian und Yannis François geleitet.

Im Februar 2022 wird er mit einem Solo-Album der Sopranistin Emőke Baráth seine erste CD als Dirigent veröffentlichen. Anschließend ist eine Tournee mit acht Terminen geplant, darunter ein Konzert im Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Zu seinen weiteren Plänen als Dirigent zählen Aufführungen von Händels Giulio Cesare in Egitto am Théâtre des Champs-Élysées und an der Opéra national de Montpellier im Mai und Juni 2022.

Philippe Jaroussky und das Ensemble Artaserse werden von der Fondation Tissier-Grandpierre des Institut de France unterstützt.

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