Noah Bendix-Balgley

Violine

© Nikolaj Lund

Quelle: Intermusica

Noah Bendix-Balgley genießt als Geiger ein breit gefächertes musikalisches Leben. Er ist Erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker und geht sowohl als Solist als auch als Kammermusiker auf Tournee. Sein klarer und gefühlvoller persönlicher Klang erreicht und bewegt Zuhörer:innen auf der ganzen Welt. Noah spielt häufig als Solist mit führenden internationalen Orchestern sowie in Recitals in den besten Konzertsälen der Welt. Zu den jüngsten Höhepunkten gehören sein Konzertdebüt in der Carnegie Hall als Solist auf der USA-Tournee der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Kirill Petrenko, eine Japan-Tournee mit dem NHK Symphony Orchestra und kürzliche Debüts mit dem Orpheus Chamber Orchestra, dem Orquestra de Valencia und dem Orchestre National de Lyon sowie Konzertauftritte mit den Philharmonischen Orchestern von Berlin, Dresden, Auckland und Nagoya. Er trat auch mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra und den Sinfonieorchestern von Shanghai, Utah, Quebec, Dänemark und Pittsburgh auf. Noah arbeitete bereits mit renommierten Dirigenten wie Kirill Petrenko, Manfred Honeck, Marek Janowski, Gustavo Gimeno, Nikolaj Szeps-Znaider, Long Yu, Leonard Slatkin, Fabien Gabel und JoAnn Falletta zusammen und tourte mit dem Apollo’s Fire Orchestra, das auf historischen Instrumenten spielt, und mit dem Stuttgarter Kammerorchester und gab Recitals in der Philharmonie Berlin, im Beethoven-Haus Bonn, im Nationalen Musikforum in Breslau und in der Nationalen Konzerthalle in Taipeh. Im Rahmen seiner Künstlerresidenz kuratierte und präsentierte er eine einwöchige Feier der Geige mit dem Asheville Symphony Orchestra seiner Heimatstadt, die ein Soloviolinen-Rezital und ein Konzertprogramm umfasste. Zu den Höhepunkten der kommenden Saison 24/25 gehören Debüts mit dem Orpheus Chamber Orchestra und dem Orchestre National de Lyon. Noahs Album „Mozart/Sinigaglia“ mit Kirill Petrenko und den Berliner Philharmonikern wurde im Juni 2024 mit großem Erfolg veröffentlicht. Zu den kommenden Höhepunkten der Saison 2025/26 zählen Debüts mit dem Iceland Symphony Orchestra, der Warschauer Philharmonie und dem Orchestre National de Lille, wo er sein Klezmer-Konzert zur Aufführung bringen wird, sowie Auftritte mit dem New York Youth Symphony Orchestra und Toledo Symphony Orchestra. Noah ist ein renommierter Interpret traditioneller Klezmer-Musik, ein Musikstil, der seit seiner Kindheit Teil seines Lebens ist. Er ist mit Gruppen wie Brave Old World aufgetreten und hat bei vielen Klezmer-Workshops unterrichtet. Im Jahr 2016 komponierte und uraufführte Noah sein eigenes Klezmer-Violinkonzert, Fidl-Fantazye, mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra, bei dem er von 2011 bis 2015 Konzertmeister war. Seit der Uraufführung hat er das Werk auch mit dem Baltimore Symphony Orchestra, dem China Philharmonic Orchestra, dem Guangzhou Symphony Orchestra, dem Buffalo Philharmonic Orchestra, dem New World Symphony Orchestra, Orpheus Chamber Orchestra, Orchestre National de Lyon, Mainly Mozart Festival und der Kammerakademie Potsdam aufgeführt. Er präsentierte die Kammerorchester-Version des Werks mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker in einem speziellen „Late Night“-Klezmerkonzert in der Philharmonie Berlin. Als leidenschaftlicher Kammermusiker ist Noah Mitglied des Rosamunde- Streichquartetts, dem auch Mitglieder des Chicago Symphony und des New York Philharmonic angehören, sowie des genreübergreifenden Septetts Philharmonix, dem Mitglieder der Berliner und der Wiener Philharmoniker angehören. Philharmonix tourt weltweit, hat eine mehrjährige Residenz im Wiener Konzerthaus und hat drei Alben bei Deutsche Grammophon veröffentlicht. Zu den Festival Höhepunkten von Noah gehören das Seattle Music Festival, das Bergen International Festival, das Sarasota Music Festival, das Brevard Music Festival, das ChamberFest Cleveland, das Zermatt Music Festival, Aix-en-Provence und das La Jolla Summerfest. Zu seinen häufigen Kammermusikpartnern gehören Robert Levin, Peter Wiley, Tabea Zimmermann, Amihai Grosz, Kirill Gerstein, Kit Armstrong, James Ehnes und Augustin Hadelich. Noah wurde in Asheville, North Carolina, geboren und begann im Alter von vier Jahren Geige zu spielen. Mit neun Jahren spielte er für Lord Yehudi Menuhin. Er absolvierte die Jacobs School of Music der Indiana University und die Hochschule für Musik und Theater München. Seine wichtigsten Mentoren waren Mauricio Fuks, Christoph Poppen und Ana Chumachenco. Als Preisträger des Königin-Elisabeth- Wettbewerbs 2009 gewann er Spitzenpreise sowie beim Long-Thibaud-Wettbewerb in Frankreich und beim Postacchini-Wettbewerb in Italien. Noah ist inzwischen selbst ein begabter Lehrer und unterrichtet an der Karajan- Akademie der Berliner Philharmoniker. Er war Mitglied der Jury des Menuhin- Wettbewerbs, des Internationalen Violinwettbewerbs von Indianapolis und Vorsitzender der Violinjury beim Carl-Nielsen-Wettbewerb. Saison

2025-26

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Stand: Dezember 2025

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