Mozarteumorchester Salzburg

Orchester

© Nancy Horowitz

Weltweit feiert das Mozarteumorchester insbesondere mit Interpretationen der großen Wiener Klassiker außergewöhnliche Erfolge. Als erstes Orchester nach den Wiener Philharmonikern erhielt es für diese Verdienste 2016 die Goldene Mozart-Medaille. Seit Beginn der Saison 2024/25 ist Roberto González-Monjas neuer Chefdirigent.

In den über 180 Jahren seiner Geschichte, die im „Dommusikverein und Mozarteum“ — 1841 noch mit Unterstützung von Mozarts Witwe Constanze und seinen beiden Söhnen ins Leben gerufen — ihre Wurzeln hat, ist es mit seiner unverwechselbaren Klangkultur zu einem österreichischen Spitzenorchester und musikalischen Aushängeschild Österreichs herangereift. Zu den prägenden Chefdirigenten der letzten Jahrzehnte gehören Leopold Hager, Hans Graf, Hubert Soudant, Ivor Bolton und zuletzt Riccardo Minasi. Prominente Künstler·innen und Gastdirigent·innen wie Constantinos Carydis, Reinhard Goebel, Andrew Manze, Jörg Widmann und Ehrendirigent Ivor Bolton arbeiten gerne mit dem rund 90 Musiker·innen zählenden, vielseitigen Ensemble zusammen.

Neben zwei eigenen Konzertzyklen ist das Symphonieorchester der Stadt und des Landes Salzburg regelmäßig bei der Salzburger Mozartwoche, der Salzburger Kulturvereinigung sowie ganzjährig im Salzburger Landestheater zu erleben und erhält immer wieder Einladungen zu Gastspielen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika. Bei den Salzburger Festspielen nimmt das Mozarteumorchester vor allem mit seinen Mozart-Matineen seit mehr als 90 Jahren alljährlich eine wichtige Rolle ein.

Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählten die Aufführung von Mozarts Die Zauberflöte im Rahmen der Mozartwoche, die Premiere von Vivan und Ketan Bhattis Musiktheater Berlin Alexanderplatz am Landestheater, die Uraufführung von Christian Josts Vibrafonkonzert mit Christoph Sietzen in der Stiftung Mozarteum sowie Gastspiele in Spanien und Südkorea. Zu den Gastkünstler·innen zählten u. a. Leopold Hager, Constantinos Carydis, Trevor Pinnock, Marek Janowski, Julia Hagen, Jan Lisiecki und Sabin Tambrea.

Das vielfältige Schaffensspektrum des Mozarteumorchesters ist in einer eindrucksvollen Diskografie dokumentiert, die mit zahlreichen Preisen wie dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschien im Januar 2026 bei Berlin Classics die Gesamtaufnahme aller Mozart-Violinkonzerte, in der Roberto González-Monjas sowohl als Solist als auch als Dirigent zu erleben ist.

Die langjährige Kooperation mit Leica als Hauptsponsor wurde auch in der Saison 2025/26 fortgeführt.

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Stand: Juli 2026

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