Biografie

Lea Desandre

Stand: August 2019

Die französisch-italienische Mezzosopranistin Lea Desandre wurde 2017 bei den Victoires de la Musique Classique als sängerische „Entdeckung“ ausgezeichnet, war HSBC-Preisträgerin beim Festival d’Aix-en-Provence und gewann 2018 den Prix Jeune Soliste der Médias Francophones Publiques. Mit 20 Jahren wurde sie in William Christies renommierte Akademie Le Jardin des Voix aufgenommen, mit der sie zahlreiche Konzerte gab. Nach ihrem Debüt an der Pariser Opéra Comique in der Titelrolle in Marin Marais’ Alcione 2017 war sie an den wichtigsten Opernhäusern und in den renommiertesten Konzertsälen zu Gast, darunter das Théâtre des Champs-Élysées und das Théâtre du Châtelet in Paris, das Sydney Opera House, die Opéra National de Bordeaux, das Theater an der Wien, die Alice Tully Hall und das Lincoln Center in New York, der Wiener Musikverein, die  Philharmonie de Paris, der Tschaikowski-Konzertsaal in Moskau, das KKL Luzern und der Konzertsaal des Shanghai Symphony Orchestra. Außerdem war sie beim Festival d’Aix-en-Provence, den Osterfestspielen Salzburg und den Salzburger Festspielen zu Gast. In Salzburg war sie erstmals zu Pfingsten 2018 in einer konzertanten Aufführung von Offenbachs La Périchole zu hören.

Lea Desandre hat bereits mit renommierten Dirigenten und Musikern wie William Christie, John Eliot Gardiner, Jordi Savall, Raphaël Pichon, Thomas Dunford, Jean Rondeau, Christophe Rousset, Marc Minkowski, Fabio Biondi, Leonardo García Alarcón und Emmanuelle Haïm zusammengearbeitet und mit namhaften Regisseuren, darunter Barrie Kosky, Jan Lauwers, Jean-Yves Ruf, Aurélien Bory und Jean Bellorini.

Zu ihrem umfangreichen Repertoire gehören Rollen wie Annio (La clemenza di Tito), Sesto (Giulio Cesare), Ruggiero (Alcina), Dido (Dido and Aeneas), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Cherubino (Le nozze di Figaro), Urbain (Les Huguenots), Valletto und Amor (L’incoronazione di Poppea) sowie die Botin (L’Orfeo).

In der Spielzeit 2018/19 sang sie u. a. Amor in Glucks Orphée et Eurydice an der Opéra Comique in Paris und war in einem Konzert mit dem Ensemble Jupiter mit Werken von Vivaldi, in Bachs h-Moll-Messe sowie dem Programm Stravaganza d’Amore unter Raphaël Pichon, bei einem Konzert anlässlich des 150. Todestags von Hector Berlioz im Auditorium de Radio France in Paris sowie bei Liederabenden mit Thomas Dunford in Ambronay, Marokko und Kilkenny sowie in der Salle Cortot in Paris und an der Angers Nantes Opéra zu hören.

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Lea Desandre Sängerin Mezzosopran
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