Biografie

Lea Desandre

Stand: Juli 2020

Die französisch-italienische Mezzosopranistin Lea Desandre wurde mit 20 Jahren in William Christies Akademie Le Jardin des Voix aufgenommen und 2017 bei den Victoires de la Musique Classique als „sängerische Entdeckung“ ausgezeichnet. Sie studierte bei Sara Mingardo in Venedig und kann auch auf eine zwölfjährige Ballettausbildung zurückblicken.

Seit 2015 feierte Lea Desandre in einer Reihe von Rollen Erfolge, u.a. als Urbain (Les Huguenots), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Annio (La clemenza di Tito), Sesto (Giulio Cesare), Dido (Dido and Aeneas), Messaggera (L’Orfeo), Flerida in Cavallis Erismena und in der Titelrolle in Marais’ Alcione. Zu Pfingsten 2018 gab sie in Offenbachs La Périchole unter Marc Minkowski ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen, wohin sie im Sommer als Amore und Valletto (L’incoronazione di Poppea) unter Christie zurückkehrte. 2019 war sie in Salzburg zu Pfingsten in Caldaras Oratorium La morte d’Abel sowie einer Farinelli-Gala mit Cecilia Bartoli und im Sommer als Vénus (Orphée aux enfers) zu erleben.

2018 begeisterte Lea Desandre an der Pariser Opéra Comique in dem szenischen Soloabend Et in Arcadia ego mit Musik von Rameau. Konzertauftritte und Rezitals führten sie u.a. in die Wigmore Hall in London, den Wiener Musikverein, die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles, das Théâtre des Champs-Élysées und die Philharmonie de Paris, die Opéra National de Bordeaux, das Grand Théâtre de Genève, das Sydney Opera House, die Tschaikowski-Konzerthalle in Moskau und die Shanghai Symphony Hall. Als engagierte Kammermusikerin tritt sie regelmäßig mit dem Lautenisten Thomas Dunford und dessen Ensemble Jupiter auf.
Neben den genannten Dirigenten hat Lea Desandre u.a. auch mit John Eliot Gardiner, Louis Langrée, Raphäel Pichon, Jordi Savall, Emmanuelle Haïm und Leonardo García Alarcón zusammengearbeitet.

Zu ihren CDs zählen Barricades mit Jean Rondeau, Vivaldi mit dem Ensemble Jupiter, Handel: Italian Cantatas mit Sabine Devieilhe, Berenice, che fai? mit Opera Fuoco und Cities with Thibault Cauvin.

In der Spielzeit 2020/21 singt Lea Desandre mehrere Rollen in Hippolyte et Aricie an der Opéra Comique, Idamante (Idomeneo) an der Berliner Staatsoper, L’Amour (Orphée et Eurydice) in Versailles und Cherubino (Le nozze di Figaro) beim Festival d’Aix-en-Provence. Eine Konzerttournee anlässlich der Veröffentlichung ihres ersten Soloalbums, Amazones (Erato), führt sie mit dem Ensemble Jupiter u.a. in die Philharmonie de Paris, die Berliner Philharmonie und die Wigmore Hall. Außerdem ist sie als Tamiri in einer konzertanten Aufführung von Il re pastore bei der Salzburger Mozartwoche zu hören.

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Lea Desandre Sängerin Mezzosopran
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