L’Arpeggiata
Musikensemble
Das vielfach ausgezeichnete Ensemble L’Arpeggiata wurde im Jahr 2000 von Christina Pluhar gegründet. Die Musiker·innen verschiedenster musikalischer Herkunft begeistern Publikum und Presse auf der ganzen Welt durch unkonventionelle und mitreißende Aufführungen. Benannt nach der gleichnamigen Toccata von Giovanni Girolamo Kapsberger hat sich L’Arpeggiata auf die Musik des 17. Jahrhunderts spezialisiert.
Zahlreiche Konzerttourneen haben das Ensemble durch Europa, nach Australien, Südamerika, Japan, China, Neuseeland und in die USA geführt. Es war zu Gast bei internationalen Festivals wie dem Festival Oude Muziek Utrecht, dem Festival de Saint-Denis, den Internationalen Händel-Festspielen Halle, den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, den Salzburger Pfingstfestspielen, dem Hong Kong Arts Festival und der Tokyo Metropolitan Art Space. Zudem tritt es regelmäßig in renommierten Konzertsälen auf, darunter das Concertgebouw Amsterdam, die Wigmore Hall, die Tonhalle in Zürich und die Alte Oper Frankfurt. 2012 erhielt es als erstes Alte-Musik-Ensemble eine Residenz in der New Yorker Carnegie Hall.
L’Arpeggiatas umfangreiche Diskografie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der Cannes Classical Award, der Diapason d’Or, der Edison Klassiek sowie der ECHO Klassik 2009 für das Album Monteverdi: Teatro d’Amore, 2010 für Via Crucis und 2011 für die Einspielung von Monteverdis Vespro della Beata Vergine. Das 2017 erschienene Album Händel Goes Wild mit dem Countertenor Valer Sabadus wurde 2018 mit dem OPUS Klassik ausgezeichnet.
Zu den weiteren Einspielungen zählen die CD Los Pájaros Perdidos: The South American Project (2012) mit traditioneller lateinamerikanischer Musik, Mediterraneo mit der Fado-Sängerin Mísia (2013), Music for a While — Improvisations on Purcell (2014) und Passacalle de la Follie (2023) mit Philippe Jaroussky, Francesco Cavalli — L’Amore innamorato (2015) und Orfeo Chamán (2016), eine von Christina Pluhar komponierte und arrangierte Oper. Wonder Women (2024) ehrt Komponistinnen des 17. Jahrhunderts, Orfeo son io (2025) mit Rolando Villazón wurde von der griechischen Mythologie inspiriert. Bereits 2021 veröffentlichte L’Arpeggiata mit Céline Scheen, Luciana Mancini und Vincenzo Capezzuto das Album Alla Napoletana, im April 2026 folgte mit denselben Solist·innen die jüngste Aufnahme: La Torre del Oro.