Biografie

Julia Hagen

Stand: August 2021

Julia Hagen wurde 1995 in Salzburg geboren und erhielt mit fünf Jahren ersten Violoncellounterricht am Musikum Salzburg bei Detlef Mielke. Von 2007 bis 2011 studierte sie an der Universität Mozarteum Salzburg bei Enrico Bronzi und setzte ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, zuerst bei Reinhard Latzko und ab 2013 in der Klasse von Heinrich Schiff, fort. Von 2015 bis 2019 studierte sie bei Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin und seit Herbst 2019 ist sie Studentin an der renommierten Kronberg Academy.

Von 2014 bis 2016 war Julia Hagen eine von sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Gautier Capuçons Classe d’Excellence de Violoncelle. Ihre Ausbildung ergänzte sie durch Meisterkurse bei Gábor Takács-Nagy, Pamela Frank, Lawrence Power, Nobuko Imai, Torleif Thedéen, Laurence Lesser und Claudio Bohórquez sowie durch die Teilnahme an der Seiji Ozawa International Academy und der Verbier Festival Academy.

Höhepunkte der Saison 2021/22 umfassen ein Konzert mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung von Mirga Gražinytė-Tyla im Brucknerhaus Linz, ihr Debüt beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung von Andrew Davis sowie ihr Debüt bei der Schubertiade Hohenems gemeinsam mit Igor Levit. Eine enge künstlerische Partnerschaft verbindet sie mit dem Bruckner Orchester Linz, mit dem sie in Konzerten in Salzburg, Linz und im Gasteig München zu hören sein wird. Im Januar 2022 folgt eine ausgedehnte Tournee durch Japan. Ab der Saison 2021/22 wird Julia Hagen für drei Jahre am Programm „Debüt im Nikolaisaal“ in Potsdam teilnehmen. Als Kammermusikerin gibt sie zahlreiche Konzerte mit dem französischen Quatuor Arod und wird sie im Oktober 2021 bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern zu Gast sein.

Julia Hagen spielt ein Violoncello von Francesco Rugeri (Cremona 1684), das ihr privat zur Verfügung gestellt wird.

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