Johannes Silberschneider
Schauspieler
Quelle: agentur-jovanovic.de
Johannes Silberschneider geboren 1958 in der Steiermark studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Theaterengagements führten ihn u.a. nach Zürich, Hamburg, München, Berlin und Graz. Seit 2013 stand er als Armer Nachbar und von 2017 bis 2018 als Glaube in der Jedermann-Inszenierung bei den Salzburger Festspielen auf der Bühne. 2018 und 2019 feiert er Erfolge mit „Josef und Maria“, Regie Alexander Kubelka und „Jacobowsky und der Oberst“, Regie Janusz Kica, im Theater in der Josefstadt Wien . Seine internationale Film- und Fernsehkarriere begann Johannes Silberschneider 1981 mit Axel Cortis Fernsehfilm TV-Trilogie „Wohin und zurück. Es folgten über 60 weitere Fernsehrollen. An der Seite von Ben Kingsley drehte er „Anne Frank –The whole Story“ (2001). Mit Laetitia Casta stand er in „Luisa Sanfelice“ der Gebrüder Taviani (2004) vor der Kamera. In „La niña de tus ojos“ (Fernando Trueba) war er an der Seite von Penelope Cruz zu sehen und 2015 in Francois Ozons „Frantz“. Unter der Regie von Harald Sicheritz spielte er in „Zwölfeläuten“ (2000) „11er Haus“ (2004), 2011 in „Rommel“ (Niki Stein), 2012 „Alles Schwindel“ in der Regie von Wolfgang Murnberger, „Vier Frauen und ein Todesfall“, Regie Andreas Kopriva (2016); „Liebe, Geld, Macht – Maximilian I“, Regie Manfred Corrine (2016); Küss die Hand, Krüger, Regie Marc-Andreas Bochert (2017), „Blind ermittelt“ (2017), Regie Jano Ben Chaabane, „Ein Dorf wehrt sich“ (2018), Regie Gabriela Zerhau. In bester Erinnerung ist auch sein Sandler Rudi in der österreichischen Krimi-Kult-Reihe „Trautmann“. 2022 und 2023 war er der Dorfpolizist Rudi Gasperlmaier in der österreichischen Kriminalreihe „Der Altaussee Krimi“ (Regie Julian Pölster). In bisher zwei Staffel „Die Fälle der Gerti B.“ ist er Herbert „Bertl“ Bruckner Regie: Sascha Bigler). Auch in der österreichischen Kinokomödie „Aufputz is‘ „ ist er derzeit im Kino zu sehen.
Johannes Silberschneider ist in zahlreichen Kinofilmen präsent. Im preisgekrönten Film „Charms Zwischenfälle“ (1996) von Michael Kreihsl übernahm er die Hauptrolle. Es folgten u. a. „Männerpension“ (Detlev Buck), „Das Schloss“ (Michael Haneke). Als Gustav Mahler ist er zu sehen im Kinofilm „Mahler auf der Couch“ von Percy und Felix Adlon (2009), als Hans Moser in „Jud Sü.“ von Oskar Roehler (2009) sowie in „Hirngespinster“ von Christian Bach und „Bad Fucking“ von Harald Sicheritz (beide 2013). In den Filmen nach der Roman- Trilogie „Rubinrot“ (2012), „Saphirblau“ (2013) und „Smaragdgrün“ (2015), Regie Felix Fuchssteiner, wie auch in „Das ewige Leben“ von Wolfgang Murnberger (2014) nach den Brenner-Büchern von Wolf Haas gibt Johannes Silberschneider den unterschiedlichsten Charakteren eine unverwechselbare Gestalt.
Johannes Silberschneider wurde mehrfach für den österreichischen Theaterpreis Nestroy nominiert. 2012 ehrte ihn die Diagonale mit dem Großen Diagonale-Schauspielpreis für Verdienste um die österreichische Filmkultur. 2014 wird ihm der „Großen Josef-Krainer-Preis in Würdigung seiner Verdienste im Bereich Schauspiel zuerkannt.
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