Iwona Sobotka
Sopran
Quelle: Trucco Management
Iwona Sobotka erlangte internationale Bekanntheit als Gewinnerin des Großen Preises beim Internationalen Königin-Elisabeth-Musikwettbewerb in Belgien. Sie wurde außerdem mit dem Ersten Preis beim Polnischen Kunstliedwettbewerb in Warschau und dem Ersten Preis bei den East & West Artists International Auditions in New York ausgezeichnet, was ihr den Weg zu ihrem Debüt in der Carnegie Hall ebnete.
Die Saison 2024/25 eröffnete Iwona Sobotka mit Verdis Messa da Requiem unter der Leitung des renommierten Dirigenten Riccardo Muti und des Orchestra National de France. Im Laufe der Saison übernahm sie neue Rollen wie Aida und Turandot am Teatr Wielki in Poznań, Senta in Der fliegenden Holländer am National Performing Arts Center in Taipeh, Amelia in Un ballo in Maschera am Slowakischen Nationaltheater, Gioconda am Teatro Massimo Bellini di Catania und Desdemona in Otello am Teatro Coccia Novara. Darüber hinaus kehrte sie als Madama Butterfly an die Oper Breslau und als Rusalka an das Grand Theatre in Poznań zurück.
Neben ihren Opernengagement stehen für Iwona Sobotka in dieser Saison zahlreiche Konzerte und Festivalauftritte auf dem Programm. Sie singt Janáčeks Glagolitische Messe mit der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung von Simon Rattle, Verdis Requiem mit der Warschauer Philharmonie und dem Philadelphia Orchestra sowie Mahlers Sinfonie der Tausend mit der Krakauer Philharmonie. Zu ihren Festivalauftritten zählen Strauss’ Vier letzte Lieder beim Ludwig-van-Beethoven-Osterfestival in Warschau, Szymanowskis Lieder einer Märchenprinzessin beim Eufonie-Festival in Warschau und Beethovens Missa Solemnis beim Schleswig-Holstein Musik Festival.
In der vergangenen Saison war sie Artist in Residence beim Rubinstein Philharmonic Orchestra und stellte ihre Vielseitigkeit in vier herausragenden Programmen unter Beweis: Sie präsentierte Strauss‘ Vier letzte Lieder, Verdis Messa da Requiem, Mahlers 2. Symphonie und gab ihr Debüt als Isolde in einer konzertanten Aufführung von Wagners Tristan und Isolde. Darüber hinaus wirkte sie als Solistin bei den Saisoneröffnungskonzerten der Warschauer Philharmonie und des Polnischen Radio-Sinfonieorchesters mit und nahm weitere Engagements wahr. Auf der Opernbühne debütierte Sobotka in den Rollen der Manon Lescaut, der Desdemona in Otello und der Leonora in Il trovatore. Außerdem kehrte sie in ihren gefeierten Darstellungen der Violetta Valéry in La traviata und der Titelrolle in Dvořáks Rusalka zurück und gastierte in Polen, Spanien, Estland und der Slowakei.
Zu den Höhepunkten vergangener Spielzeiten zählten zahlreiche symphonische Programme mit Simon Rattle, darunter Beethovens Christus auf dem Ölberg und seine 9. Symphonie mit den Berliner Philharmonikern, Janáčeks Glagolitische Messe mit der Staatskapelle Berlin, Szymanowskis Stabat Mater und Brahms’ Ein deutsches Requiem mit dem London Symphony Orchestra. Darüber hinaus konzertierte sie mit namhaften Orchestern wie dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, den Wiener Symphonikern, dem Rundfunk-Symphonieorchester Berlin, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra und dem Nashville Symphony Orchestra und arbeitete mit vielen der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit zusammen, darunter Colin Davis, Marek Janowski, Vladimir Jurowski, Marco Armiliato, Teodor Currentzis, Jesús López Cobos, Juanjo Mena und Massimo Zanetti.
Iwona Sobotka gab 2004 ihr Operndebüt an der Pariser Opéra mit den Rollen der Ersten Dame in Die Zauberflöte und der Ygraine in Dukas’ Ariane et Barbe-Bleue. Sie nahm am Schleswig-Holstein Musik Festival teil, wo sie die Titelrolle in Halka sang und als Liù in Turandot auftrat. Ihr Debüt bei den Osterfestspielen Baden-Baden gab sie als Blumenmädchen in Wagners Parsifal, begleitet von den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle. Besonders hervorzuheben ist ihre Darstellung der Pamina in Barrie Koskys gefeierter Inszenierung von Mozarts Die Zauberflöte an der Komischen Oper Berlin, gefolgt von einer internationalen Tournee durch Australien, Neuseeland, Macau und Taiwan.
Auch in weiteren Rollen feierte sie bemerkenswerte Erfolge, darunter als Roxana (König Roger) an der Lyric Opera of Chicago, als Tochter (Die Nase) am Teatro Real in Madrid sowie als Tatjana (Eugen Onegin) und Donna Anna (Don Giovanni) an der Tschaikowsky-Oper in Perm. Sie verkörperte Violetta (La traviata) und Mimi (La bohème) an der Polnischen Nationaloper in Warschau und an der Opera Podlaska. Darüber hinaus übernahm sie die Rolle der Magda in La Rondine an der Schlesischen Oper sowie die Titelrollen in Madame Butterfly, Tosca und Rusalka am Teatr Wielki in Posen.
Nach ihrem Studium an der Fryderyk-Chopin-Musikuniversität in Warschau setzte Iwona Sobotka ihre musikalische Ausbildung unter der Mentorschaft des angesehenen Künstlers und Pädagogen Tom Krause an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid fort.