Iwona Sobotka

Sopran

© TruccoManagement

Die polnische Sopranistin Iwona Sobotka hat sich als eine der fesselndsten Spinto-Sopranistinnen der Gegenwart etabliert. Sie brilliert auf der Bühne in den großen Partien von Verdi und Puccini und pflegt zugleich eine Konzertkarriere mit den renommiertesten Orchestern der Welt. Internationale Anerkennung erlangte sie 2004 als Gewinnerin des Grand Prix beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel.

In der Saison 2025/26 eröffnete sie als Amelia (Simon Boccanegra) unter Riccardo Muti das Tokyo Spring Festival und sang die Titelrollen in Verdis Aida an der Opera Hong Kong und Puccinis Manon Lescaut mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Leonora (Il trovatore) am Teatro Carlo Felice in Genua, Senta (Der fliegende Holländer) in Palma de Mallorca und gab ihr Rollendebüt als Marschallin (Der Rosenkavalier) an der Baltischen Oper. Mit Riccardo Muti gibt sie zum Abschluss der Saison ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen.

Seit ihrem Operndebüt 2004 an der Pariser Opéra war sie u. a. an der Komischen Oper Berlin, der Polnischen Nationaloper Warschau, am Teatr Wielki in Poznań, am Teatro Real in Madrid und an der Lyric Opera of Chicago sowie bei den Osterfestspielen Baden-Baden und beim Schleswig-Holstein Musik Festival zu erleben.

Ihr Repertoire beinhaltet u. a. die Titelrollen in Dvořáks Rusalka, Puccinis Turandot, Madama Butterfly und Tosca sowie Mimì (La bohème), Violetta (La traviata), Desdemona (Otello), Tatiana (Eugen Onegin), Donna Anna (Don Giovanni), Pamina (Die Zauberflöte), Roksana in Szymanowskis Król Roger, die Tochter der Podtotschina in Schostakowitschs Die Nase sowie (konzertant) Isolde (Tristan und Isolde).

Wichtige Konzertauftritte beinhalteten Verdis Messa da Requiem mit dem Orchestre National de France unter Riccardo Muti, Beethovens Christus am Ölberge mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle, Janáčeks Glagolitische Messe mit der Staatskapelle Berlin und Brahms’ Ein deutsches Requiem mit dem London Symphony Orchestra beim Edinburgh Festival.

Gemeinsam mit Piotr Beczala und dem Pianisten Piotr Anderszewski setzt sie sich für die Musik von Karol Szymanowski ein. Für ihre Aufnahmen von Szymanowskis Werken wurde sie mit polnischen und internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet.

Iwona Sobotka studierte an der Chopin-Musikuniversität in Warschau und der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid bei Tom Krause.

mehr dazu weniger anzeigen
Stand: August 2026