Helena Rasker

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Helena Rasker
© Charl Marais

Die niederländische Altistin Helena Rasker hat sich auf der Opernbühne und dem Konzertpodium einen internationalen Namen gemacht: Sie überzeugt in Barockopern ebenso wie in psychologisch komplexen Werken des 20. Jahrhunderts oder in Schöpfungen der innovativsten Komponisten von heute.

Vor ihrer Rückkehr zu den Salzburger Festspielen als Maddalena (Il viaggio a Reims) gab Helena Rasker in der Spielzeit 2025/26 ihr Debüt am Theater an der Wien als die Hässliche Herzogin und die Eule in Unsuk Chins Alice in Wonderland und sang erstmals die Rolle der Madame de Croissy in einer Neuproduktion von Dialogues des Carmélites an der Opéra national de Nancy-Lorraine; außerdem war sie erneut als Four in Philip Venables’ gefeierter Oper We Are the Lucky Ones bei der Ruhrtriennale zu erleben — eine Rolle, die sie im Juli 2026 auch bei den Tiroler Festspielen Erl verkörpert. Auf dem Konzertpodium sang sie Auntie in einer Aufführung von Peter Grimes mit der Niederländischen Radiophilharmonie und Pergolesis Stabat Mater mit La Sfera Armoniosa im Amsterdamer Concertgebouw.

Zu ihren Engagements der Saison 2024/25 zählten ihr Rollendebüt als Mescalina in Ligetis Le Grand Macabre am Teatro Massimo in Palermo sowie Auntie in einer Neuproduktion von Peter Grimes und Four in der Uraufführung von We Are the Lucky Ones an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam. Ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem Freiburger Barockorchester setzte sie als Irene in Aufführungen von Händels Tamerlano in Valencia, Madrid, Oviedo und Berlin fort.

Helena Raskers Opernengagements der jüngeren Zeit beinhalteten auch Zita (Gianni Schicchi) und die Äbtissin (Suor Angelica) in Barrie Koskys Produktion von Puccinis Trittico an der Niederländischen Nationaloper, Andronico in Vivaldis Il Giustino an der Berliner Staatsoper, die Großmutter, Alte Frau und Finnenfrau in Hans Abrahamsens The Snow Queen an der Opéra national du Rhin in Straßburg sowie Orfeo (Orfeo ed Euridice) am Teatro Real in Madrid und am Teatre del Liceu in Barcelona. 2022 gab sie in Orffs De temporum fine comoedia ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen, wohin sie 2023 für Martinůs The Greek Passion zurückkehrte.

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Stand: Mai 2026

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