Giovanni Romeo

Bassbariton

© Marc Evans

Der aus Mailand stammende Bassbariton Giovanni Romeo tritt an renommierten Opernhäusern auf der ganzen Welt auf. Engagements führten ihn u. a. an die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, das Bolschoi-Theater in Moskau, die Deutsche Oper Berlin, die Opéra de Monte-Carlo, die ABAO Bilbao Opera, die Opéra Grand Avignon, das Kroatische Nationaltheater in Zagreb, das Teatro Regio in Turin, das Teatro Comunale in Bologna, die Atlanta Opera, das Royal Opera House Muscat und das National Centre for the Performing Arts in Peking.

Er erhielt seine Operngesangsausbildung bei der Sopranistin Cristina Domínguez und war später Mitglied der Accademia an der Mailänder Scala. Er begann seine Karriere in Produktionen des Laboratorio Teatro Musicale del Settecento am Teatro Bibiena in Mantua: Dort verkörperte er Uberto in Paisiellos La serva padrona und Geronimo in Cimarosas Il matrimonio segreto in der Regie des berühmten Buffo-Basses Enzo Dara, mit dem er sich auf komische Rollen spezialisierte und als dessen künstlerischen Erben ihn viele betrachten.

Es folgten zahlreiche Rollendebüts in Opern von Mozart und Donizetti, sowohl in Bass- als auch Baritonrollen. Außerdem nahm er an mehreren renommierten Ausbildungsprogrammen für junge Sänger·innen teil, u. a. 2014 am Young Singers Project der Salzburger Festspiele.

Sein Durchbruch gelang Giovanni Romeo als Rossinis Bartolo (Il barbiere di Siviglia) — eine Rolle, die er bereits viele Male sang und die ihn an große Opernhäuser in Italien und im Ausland führte. So stand er an der Mailänder Scala in der legendären Ponnelle-Inszenierung mit Leo Nucci und Ruggero Raimondi auf der Bühne.

Zu seinen weiteren Buffo-Paraderollen zählen Bartolo (Le nozze di Figaro), Leporello (Don Giovanni), Don Magnifico (La Cenerentola), die Titelrolle in Don Pasquale und Dulcamara (L’elisir d’amore). Sein Repertoire beinhaltet aber auch Rollen wie Schaunard (La bohème), Mesner (Tosca) und Sancho Panza in Massenets Don Quichotte.

Giovanni Romeo hat unter der Leitung von vielen wichtigen Dirigent·innen gesungen, darunter Antonello Allemandi, Marco Armiliato, Riccardo Bisatti, Gianluca Capuano, Riccardo Chailly, Arthur Fagen, Gabriele Ferro, Gérard Korsten, Pier Giorgio Morandi, Renato Palumbo, Carlo Rizzi, Federico Maria Sardelli, Speranza Scapucci und Tugan Sokhiev. Zu den Regisseuren, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen Grischa Asagaroff, André Barbe & Renaud Doucet, Jean-Louis Grinda, Gino Landi, Mario Martone, Evgeny Pisarev, Mario Pontiggia, Emilio Sagi und Gabriele Salvatores.

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Stand: Mai 2026

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