Die bulgarische Sopranistin Galia Bakalov absolvierte ein Klavierstudium an der Nationalen Kunstschule in Varna, bevor sie an der Nationalen Musikakademie in Sofia klassischen Gesang studierte. Sie vervollkommnete ihre Ausbildung u. a. bei Ghena Dimitrova und Montserrat Caballé. Ihr Debüt an der Nationaloper in Sofia gab sie in der Titelrolle von Viktor Chuchkovs Das Glühwürmchen. Engagements führten sie an zahlreiche amerikanische und europäische Opernbühnen, wo sie u. a. als Xenia (Boris Godunov), Frasquita und Micaëla (Carmen), Papagena (Die Zauberflöte), Gilda (Rigoletto) und Mimì (La bohème) zu erleben war. Besondere Erfolge feierte sie in der Rolle der Violetta (La traviata), die sie am Teatro Lirico Sperimentale in Spoleto, an der Staatsoper Stara Zagora und in zwei Vorpremieren an der Opéra de Monte-Carlo sang. Beim Wexford Festival übernahm sie die Hauptrolle der Giulia in Rossinis La scala di seta. An der Opéra de Monte-Carlo, wo sie seit 2007 fest beschäftigt ist, hat sie mit angesehenen Dirigenten wie Plácido Domingo, Gianluca Capuano, Antonino Fogliani, Kazuki Yamada, Marco Armiliato, Giacomo Sagripanti und Massimo Zanetti zusammengearbeitet. Zu den Rollen, die sie in Monte Carlo gesungen hat, zählen die Blasse Dame (Der Spieler), die Erste Zofe in Menottis Amelia al ballo, eine Erscheinung (Macbeth), der Hirte (Tosca), die Sängerin (La rondine), die Stimme vom Himmel (La Damnation de Faust) und die Priesterin (Aida). Außerdem stand sie als Sopransolistin in Alcina neben Cecilia Bartoli auf der Bühne und wirkte als Solistin im Weihnachtskonzert des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo mit.
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