Biografie

Gábor Bretz

Stand: Juli 2018

Der Bassbariton Gábor Bretz begann seine Gesangsausbildung in Los Angeles und seiner Heimatstadt Budapest. 2005 gewann er den Wettbewerb International Maria Callas Grand Prix in Athen. Seit seinem Abschluss an der Franz-Liszt-Musikakademie ist er regelmäßig an der Budapester Staatsoper zu Gast und sang dort u.a. die Titelrollen in Mefistofele, Don Giovanni und Le nozze di Figaro, Leporello (Don Giovanni), Banco (Macbeth), Colline (La bohème), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Escamillo (Carmen), Gurnemanz (Parsifal), Zaccaria (Nabucco) und Orest (Elektra). Im Rahmen der Budapester Wagner-Tage stand er am Palast der Künste als Landgraf Herrmann (Tannhäuser) unter Ádám Fischer auf der Bühne.

Wichtige Engagements seiner bisherigen Karriere waren auch Scarpia (Tosca) am Teatro Comunale in Bologna, eine szenische Version von Verdis Requiem an der Staatsoper Hamburg, König Heinrich (Lohengrin) an der Monnaie in Brüssel, Fasolt (Das Rheingold) im Ring des Symphonieorchesters Odense, der Holländer (Der fliegende Holländer) am Passionstheater in Oberammergau, Ferrando (Il trovatore) am Royal Opera House, Covent Garden, Escamillo (Carmen) an der Bayerischen Staatsoper, an Covent Garden, der Metropolitan Opera in New York, dem New National Theatre in Tokio und der Staatsoper Hamburg, Colline an Covent Garden und Philippe II (Don Carlos) unter Renato Palumbo an der Staatsoper Hamburg. Außerdem sang er Blaubart in zahlreichen Aufführungen von Herzog Blaubarts Burg, u.a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Philharmonischen Orchester Helsinki, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Oregon Symphony Orchestra und dem New York Philharmonic Orchestra sowie unter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Gustavo Dudamel, Ádám Fischer, Ed Gardner, Daniele Gatti, Valery Gergiev, Daniel Harding, Michele Mariotti und Esa-Pekka Salonen. Zu den herausragenden Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen auch Alain Altinoglu, Philippe Jordan, Kent Nagano, Simon Rattle, Juraj Val?uha und Omer Meir Wellber.

In der Saison 2018/19 gastiert Gábor Bretz als Sarastro (Die Zauberflöte) an der Monnaie und singt Verdis Requiem an Covent Garden sowie in einer Wiederaufnahme der Inszenierung dieses Werks in Hamburg, wo er auch als Escamillo und Philippe II zu erleben ist. Außerdem singt er Gurnemanz mit dem Hallé Orchestra, die Titelrolle in Massenets Don Quichotte bei den Bregenzer Festspiele sowie Blaubart am Teatro Massimo in Palermo, im Amsterdamer Concertgebouw und mit dem Symphonieorchester Stavanger. Im Konzertbereich ist er in Bartóks Cantata profana und Kodálys Psalmus Hungaricus mit dem Orchestre de Paris zu hören.

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Gábor Bretz Sänger Bass
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Salzburger Festspiele 2018 Salome Oper Asmik Grigorian Gábor Bretz
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