Biografie

Frances Pappas

Stand: Juli 2022

Die Mezzosopranistin Frances Pappas ist Kanadierin griechischer Herkunft. Neben ihren Erfolgen im klassischen Opern- und Konzertrepertoire widmet sie sich auch der zeitgenössischen Musik sowie der griechischen Volksmusik.

Bis 2009 war sie an der Staatsoper Nürnberg engagiert, wo sie alle großen Partien ihres Fachs sang. Zu ihrem Kernrepertoire gehören Mélisande (Pelléas et Mélisande), Carmen, Charlotte (Werther), Octavian (Der Rosenkavalier), Cenerentola, Marie (Wozzeck) und Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann).

Gastengagements führten Frances Pappas an das Festspielhaus Hellerau in Dresden, das Theater St. Gallen, das Theater Bielefeld, die Staatsoper Stuttgart, das Theater Chemnitz, zu den Schwetzinger Festspielen, ans Staatstheater Mainz sowie ans Salzburger Landestheater, wo sie regelmäßig auftritt und große Erfolge u.a. als Marie in Wozzeck feierte. In der Uraufführung von Thomas Adès’ The Exterminating Angel debütierte sie 2016 bei den Salzburger Festspielen, wohin sie als Margret (Wozzeck) und Junon (Orphée aux enfers) zurückkehrte.

Auf dem Konzertpodium war Frances Pappas u.a. bei den Münchener Opernfestspielen, in der Londoner Wigmore Hall und in der Tonhalle Düsseldorf zu hören. Sie trat mit Orchestern wie dem Orchestre Symphonique de Mulhouse, dem Toronto Symphony Orchestra, dem Orquestra Simfònica de Barcelona und dem Gewandhausorchester Leipzig sowie mit dem MDR Rundfunkchor auf. Zahlreiche Konzerte, in denen sie mitwirkte, wurden vom Bayerischen Rundfunk, der BBC, Radio France und CBC Radio übertragen.

Frances Pappas ist Mitbegründerin und Teil der künstlerischen Leitung der Kunstinitiative Bridging Arts (Salzburg/Nürnberg). Gemeinsam mit der Gitarristin Laura Young bildet sie das Duo Lagrimosa Beltà. Für ihre künstlerischen Verdienste wurde Frances Pappas 2008 zur Bayerischen Kammersängerin ernannt.

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