Biografie

Camerata Salzburg

Stand: Mai 2024

Die Camerata Salzburg zählt weltweit zu den führenden Kammerorchestern und erhält regelmäßig Einladungen in die bedeutendsten Spielstätten von Paris bis Peking. Hierzulande ist es eines der Stammensembles der Salzburger Festspiele und der Mozartwoche und hat einen eigenen Abonnementzyklus im Großen Saal der Stiftung Mozarteum. Im Zentrum des Repertoires stehen das Schaffen des Genius loci Wolfgang Amadeus Mozart sowie die Werke von Haydn, Beethoven und Schubert. Es ist vor allem der typische „Salzburger Mozart-Klang“, der die Camerata über viele Jahre hinweg zu einem Kulturbotschafter und internationalen Aushängeschild der Mozartstadt Salzburg werden ließ.

Neben den Salzburger Festspielen und der Mozartwoche tritt das Orchester in der Saison 2023/24 bei internationalen Festivals wie dem Gstaad Menuhin Festival, dem Festival de Pâques in Aix-en-Provence, dem George Enescu Festival in Bukarest, dem Festival der Nationen sowie in Hongkong und Shanghai auf.

Schon bei der Gründung im Jahr 1952 durch Bernhard Paumgartner war das künstlerische Credo klar: Musizieren in Eigenverantwortung mit Gemeinschaftssinn – eine Maxime, die bis heute gelebt wird. Als große Inspiratoren und langjährige Leiter prägten Bernhard Paumgartner und Sándor Végh den Klang der Camerata. Nach dessen Tod beeinflusste Roger Norrington als Chefdirigent das Orchester nachhaltig und ist heute Ehrendirigent.
Seit 2016 übernehmen die Musiker·innen der Camerata die künstlerische Leitung selbst. So wird das Orchester alternierend von seinen beiden Konzertmeistern, Gregory Ahss und Giovanni Guzzo, als jeweiligem Primus inter Pares geleitet. Darüber hinaus arbeitet das Ensemble mit Gastdirigent·innen wie Franz Welser-Möst, John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Andrew Manze und Teodor Currentzis.

Im Laufe von über 70 Jahren legte die Camerata viele Platten- und CD-Einspielungen vor. Zuletzt erschien 2020 bei der Deutschen Grammophon das Album The Messenger mit Werken von Mozart und Valentin Silvestrov gemeinsam mit der Pianistin Hélène Grimaud.

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