Biografie

Camerata Salzburg

Stand: August 2020

Die Camerata Salzburg zählt weltweit zu den führenden Kammerorchestern. Einladungen in die bedeutendsten Musikzentren bis nach New York und Peking ergänzen die Konzerttätigkeit in der Salzburger Heimat. Hier bildet die Camerata ein Stammensemble der Salzburger Festspiele und der Mozartwoche, außerdem gestaltet sie einen jährlichen Abonnementzyklus im Großen Saal der Stiftung Mozarteum. Mit „Schubert in Gastein“ veranstaltet das Orchester seit mehreren Jahren sein eigenes Kammermusik-Festival in Bad Gastein.

Im Zentrum des Repertoires steht neben den Werken von Haydn, Beethoven und Schubert natürlich das Schaffen von Mozart. So ist es vor allem der typische „Salzburger Mozart-Klang“ der Camerata, der das Ensemble seit seiner Gründung durch Bernhard Paumgartner im Jahr 1952 zu einem Kulturbotschafter und internationalen Aushängeschild der Mozartstadt Salzburg werden ließ.

Zu den Höhepunkten der vergangenen Jahre zählen Auftritte beim Lucerne Festival, den BBC Proms in London und dem Edinburgh International Festival sowie in der Carnegie Hall in New York. Eine besondere Verbindung besteht zum Wiener Konzerthaus, der Zürcher Tonhalle, der Alten Oper in Frankfurt, dem Kultur- und Kongresszentrum Luzern, dem Prinzregententheater in München sowie zur Kölner Philharmonie und der Philharmonie de Paris.

Persönlichkeiten wie Géza Anda, Sándor Végh und Roger Norrington haben den Camerata-Klang geprägt. Bedeutende Musiker arbeiten regelmäßig mit dem Ensemble zusammen: So hat die Camerata u.a. mit Dietrich Fischer-Dieskau, Heinz Holliger, Alfred Brendel, Philippe Herreweghe, Franz Welser-Möst, Pinchas Zukerman, Anne-Sophie Mutter, Teodor Currentzis, Matthias Goerne, Fazıl Say, Renaud Capuçon, Yuja Wang und Hélène Grimaud konzertiert.

Viele der Platten- und CD-Einspielungen, die bei so renommierten Labels wie der Deutschen Grammophon, Decca, Sony und Warner Classics erschienen, wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und zeugen von der herausragenden Qualität und Musizierlust der aus mehr als 20 Nationen stammenden Musikerinnen und Musiker der Camerata.

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