Benjamin Bernheim

Tenor

©Julia Wesely

Quelle: PS Music Berlin

„Die schönste Tenorstimme seit Luciano Pavarotti“, war in der Süddeutschen Zeitung über Benjamin Bernheim zu lesen. Kein Wunder also, dass er zu den gefragtesten Sängern seines Fachs zählt. Er gastiert regelmäßig an den führenden Opernhäusern der Welt, darunter die Opéra national de Paris, die Metropolitan Opera, die Wiener Staatsoper, die Staatsoper Berlin, das Teatro alla Scala sowie das Royal Opera House in London. Dort singt er große Tenorpartien des romantischen Repertoires und gilt als Spezialist für das französische Fach. Für seine Auftritte und Einspielungen vielfach gefeiert, wurde er von Diapason als „neuer Star unter den Tenören“ gepriesen. Nach seinem elektrisierenden Auftritt bei der Abschlussfeier der Olympischen Spiele in Paris 2024 veröffentlichte Bernheim sein erstes Solo-Liedalbum Douce France: Mélodies & Chansons. Auf der Grundlage seiner langjährigen Beschäftigung mit dem französischen Lied verbindet er darin einfallsreich berühmte Mélodies des 19. Jahrhunderts von Berlioz, Chausson und Duparc mit klassischen Chansons des 20. Jahrhunderts von Brel, Kosma und Trenet.

Im Dezember 2024 sang Benjamin Bernheim zur Wiedereröffnung von Notre-Dame de Paris; außerdem wurde er jüngst bei den Opus Klassik Awards 2025 als „Sänger des Jahres“ ausgezeichnet.

In der Saison 2025/26 kehrt Bernheim an die Oper Zürich als Le Chevalier des Grieux in Manon zurück, singt am Théâtre des Champs-Elysées die Titelpartie in La Damnation de Faust, an der Wiener Staatsoper erneut den Des Grieux in Manon und an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin die Titelrolle in Les Contes d’Hoffmann. Im Laufe der Saison ist er zudem in Recitals zu erleben – gemeinsam mit den Pianistinnen Carrie-Ann Matheson und Edwige Herchenroder – in der Victoria Hall Genf, im Teatro de la Zarzuela, an der Princeton University, im Kennedy Center, in der Tonhalle Zürich, in Saint-Guillaume Strasbourg sowie an der Staatsoper Unter den Linden. Außerdem wirkt er bei den Silvesterkonzerten der Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko mit und tritt beim Hong Kong Arts Festival mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra und Victor Jacob auf. Den Saisonabschluss bildet eine Europatournee mit Verdis Requiem gemeinsam mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Daniele Gatti.

Zu den Höhepunkten der vergangenen Jahre zählen u. a. die Titelrolle in Les Contes d’Hoffmann an der Staatsoper Hamburg, Faust (Titelpartie) an der Opéra national de Paris, der Lyric Opera of Chicago, am Théâtre des Champs-Elysées und an der Lettischen Nationaloper, Rodolfo in La bohème an der Opéra national de Paris, der Oper Zürich, im Royal Opera House London, an der Staatsoper Berlin und der Wiener Staatsoper, Des Grieux in Manon an der Opéra national de Paris, der Staatsoper Hamburg und der Opéra national de Bordeaux, Edgardo in Lucia di Lammermoor an der Oper Zürich, an der Wiener Staatsoper und bei den Salzburger Festspielen, der Duca di Mantova in Rigoletto an der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper, der Metropolitan Opera und am Gran Teatre del Liceu, Lenski in Eugen Onegin an der Deutschen Oper Berlin und der Oper Zürich, Alfredo in La traviata an der Scala, im Royal Opera House London, an der Oper Zürich, der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper, der Opéra national de Bordeaux sowie an der Staatsoper Berlin, die Titelrolle in Werther an der Opéra national de Bordeaux, Nemorino in L’Elisir d’Amore an der Wiener Staatsoper und Roméo in Roméo et Juliette an der Oper Zürich, der Opéra national de Paris sowie mit dem Orchestre de chambre de Genève.

Auf dem Konzertpodium gab er Liederabende u. a. bei den Salzburger Festspielen, an der Opéra national de Bordeaux, in La Grange au Lac in Évian, an der Oper Zürich, beim Verbier Festival, an der Opéra national du Rhin, am Théâtre des Champs-Elysées, in der Philharmonie Luxemburg, im Wiener Konzerthaus, am Théâtre du Capitole, an der Oper Frankfurt, beim Münchner Opernfestival und im Gulbenkian Orchestra Main Hall. Neben seinem Liedrepertoire interpretierte er Verdis Requiem, Mendelssohns Elias und Puccinis Messa di Gloria.

Benjamin Bernheim ist Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon. Sein Debütalbum erschien 2019 und wurde herausragend besprochen: „Man glaubt, einige der bekannten Arien zum ersten Mal zu hören“, schrieb die Süddeutsche Zeitung, während Le Monde von „einer prächtigen Stimme, feuriger Sensibilität und poetischer Musikalität“ schwärmte. Auch sein zweites Album Boulevard des Italiens (2022) erhielt ausgezeichnete Kritiken: das Oper! Magazin urteilte: „Man kann beinahe von einem Sensationsalbum sprechen… ein klug zusammengestelltes, ja charmantes Album eines in seinem Fach konkurrenzlosen Tenors.“ Das BBC Music Magazine vergab fünf Sterne und lobte: „Bernheim, dessen Stimme von immenser Klarheit und lyrischer Anziehungskraft ist, singt Puccini wie im Traum… Ein Spaziergang mit ihm über den Boulevard Italiens ist ein wahrer Genuss.“ Außerdem ist er in der Gesamtaufnahme von Faust (Titelpartie) zu hören, die 2019 beim Label Palazzetto Bru Zane erschien.

Bernheim studierte bei Gary Magby am Konservatorium Lausanne und war Mitglied des Internationalen Opernstudios sowie Ensembles der Oper Zürich.

Auf Social Media ist er sehr aktiv und unter @benbernheimtenor auf Instagram, X, Facebook und TikTok zu finden.

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Stand: August 2024

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