Biografie

Barrie Kosky

Stand: August 2019

Barrie Kosky ist Schauspiel- und Musiktheaterregisseur sowie Intendant und Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin. Engagements führten Barrie Kosky an die Bayerische Staatsoper München (Die schweigsame Frau, Der feurige Engel und Agrippina), die Berliner Staatsoper, das Royal Opera House, Covent Garden (Die Nase und Carmen), die Niederländische Nationaloper in Amsterdam (Armide), die Oper Frankfurt (Dido and Aeneas, Herzog Blaubarts Burg und Carmen), die Los Angeles Opera, die English National Opera in London, die Wiener Staatsoper, die Oper Graz, die Staatsoper Hannover, die Finnische Nationaloper, das Aalto Theater Essen, das Deutsche Theater Berlin, das Schauspielhaus Frankfurt, das Opernhaus Zürich (La fanciulla del West, Die Gezeichneten und Macbeth), das Teatro Real in Madrid sowie zum Glyndebourne Festival (Saul) und zu den Bayreuther Festspielen. Außerdem ist er regelmäßig beim Edinburgh International Festival zu Gast.

Barrie Kosky war 1996 Künstlerischer Leiter des Adelaide Festivals und von 2001 bis 2005 Co-Direktor des Schauspielhauses Wien. Seit 2012 ist er Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin.

Zu seinen Arbeiten an der Komischen Oper Berlin zählen Die Zauberflöte in Zusammenarbeit mit der Künstlergruppe 1927, deren Aufführungen bisher weltweit von mehr als 450 000 Menschen auf drei Kontinenten besucht wurden, Le Grand Macabre, Le nozze di Figaro, Iphigénie en Tauride, Kiss me, Kate, Rigoletto, Rusalka, sieben Weill-Songs in Kombination mit Die sieben Todsünden, Die Monteverdi-Trilogie, Ball im Savoy, West Side Story, La Belle Hélène, Eine Frau, die weiß, was sie will!, Moses und Aron, Les Contes d’Hoffmann, Eugen Onegin, Die Perlen der Cleopatra, Die Nase, Der Jahrmarkt von Sorotschinzy, Pelléas et Mélisande, Anatevka, Candide und La bohème.

Für seine Inszenierung von Aus einem Totenhaus an der Staatsoper in Hannover erhielt er 2009 den Theaterpreis Der Faust, für seine Inszenierung von Castor et Pollux an der English National Opera 2011 den Laurence Olivier Award. 2014 wurde er bei den International Opera Awards als Regisseur des Jahres ausgezeichnet und 2016 in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt zum Regisseur des Jahres gewählt. Die Komische Oper Berlin wurde in derselben Zeitschrift für die Spielzeit 2012/13 zum Opernhaus des Jahres ernannt, 2015 folgte der International Opera Award in der Kategorie Ensemble des Jahres. Im Jahre 2018 kürte die Zeitschrift Opernwelt Barrie Koskys Inszenierung Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen zur Aufführung des Jahres.

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