Die französische Mezzosopranistin Amandine Portelli studierte am Conservatoire de Bordeaux und erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter der Erste Preis beim Concours International de Chant Lyrique 2024 in Béziers. Bereits als 8-Jährige wurde sie in die Chorschule Maîtrise de Bordeaux aufgenommen, wo sie zehn Jahre lange praktische Erfahrungen sammeln konnte.
Sie sang in Pergolesis Stabat Mater, Vivaldis Gloria und Nisi Dominus, Mozarts Requiem und das Altsolo in Bachs Magnificat unter Raphaël Pichon.
2023 verkörperte sie die Partie der Didon in der Purcell-Bearbeitung Didon et Énée Revisited an der Académie der Opéra National de Bordeaux, wo sie auch als Maria in einer freien Adaption von Gershwins Porgy and Bess zu erleben war.
Im selben Jahr gab sie als Katze/Eichhörnchen in Ravels L’Enfant et les sortilèges unter Patrick Lange ihr Debüt an der Pariser Opéra. 2024 wurde sie in die Académie des Hauses aufgenommen.
An der Opéra interpretierte sie seitdem u.a. Constanza in Haydns L’isola disabitata und Ramiro in Mozarts La finta giardiniera. Unter Thomas Hengelbrock sang sie im Dezember 2025 das Altsolo in Saint-Saëns’ Oratorio de Noël am Théâtre des Champs-Élysées.
In von der Académie und dem Palazzetto Bru Zane koproduzierten Konzerten war sie in Paris und Venedig zu erleben. Im März 2025 führte sie eine Tournee im Rahmen des Programms „L’Opéra en Guyane“ bis nach Französisch-Guayana und Brasilien, wo sie Auszüge aus Bizets Carmen präsentierte.
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