Alexandre Riabko schloss seine Tanzausbildung an der Ballettschule von Kiew und an der Ballettschule des Hamburg Balletts ab. 1996 trat er dem Hamburg Ballett bei. 1999 wurde er zum Solisten ernannt und 2001 zum Ersten Solisten.
Zusammen mit John Neumeier entwickelte er u. a. die Rollen Harlekin und Geist der Rose in Nijinsky, Sascha in Préludes CV, Aschenbachs Konzepte in Tod in Venedig, Vaslav Nijinsky in Le Pavillon d’Armide, creator spiritus in Purgatorio sowie ein Solo in Ghost Light. Zudem kreiert Saburo Teshigawara seit 2021 zahlreiche Rollen für ihn.
Er tanzte ein breites Repertoire und verkörperte bedeutende Rollen in Balletten von John Neumeier sowie anderen Choreografen, darunter George Balanchine, Mats Ek, Marco Goecke, Demis Volpi, Hans van Manen, William Forsythe, Jiří Kylián, Christopher Wheeldon und Nacho Duato. Als Gastsolist ist er ebenso gefragt und tanzt regelmäßig bei internationalen Galas.
Alexandre Riabko inszenierte John Neumeiers Ballette Vaslav in Paris und Toulouse sowie Pavillon d’Armide in Wien. Gemeinsam mit Silvia Azzoni produziert er den Abend Echoes of Life.
Er war Finalist beim Prix de Lausanne und erhielt den Dr. Wilhelm Oberdörffer-Preis, den Tanzpreis Les étoiles de ballet2000 sowie den Premio Roma Danza 2014 und den Benois de la Danse für hervorragende Partnerarbeit 2016.
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