Das Gustav Mahler Jugendorchester, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien und der Wiener Singverein springen für das City of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO) und den CBSO Chorus ein.

Das City of Birmingham Symphony Orchestra und der CBSO Chorus mussten leider ihre Mitwirkung beim Eröffnungskonzert der diesjährigen Ouverture spirituelle am Sonntag, 18. Juli aufgrund der verpflichtenden Rückreise-Quarantäne absagen. Zu unserer großen Freude hat das Gustav Mahler Jugendorchester in kürzester Zeit seine Mitglieder in ganz Europa kontaktiert und 91 Musikerinnen und Musiker aus 18 Ländern für das Projekt gewinnen können. Um das groß besetzte Hauptwerk des Abends, das War Requiem von Benjamin Britten realisieren zu können, hat sich das ORF Radio-Symphonieorchester Wien ohne Zögern bereit erklärt, mit dem Gustav Mahler Jugendorchester gemeinsam dieses für das Festspieljubiläum so wichtige Projekt zu realisieren und dafür 13 Orchestermitglieder zu stellen. Die Festspiele möchten sich bei diesen beiden langjährigen Partnern sehr herzlich für das außergewöhnliche Engagement bedanken. Besonderer Dank gilt auch dem Wiener Singverein. Dieser hat trotz Urlaubsphase sofort seine Unterstützung zugesagt. Dank der Urlaubsabsage oder -verschiebung vieler Mitglieder des Wiener Singvereins ist es gelungen den großen Chor mit über 100 Choristen und Choristinnen zusammenzustellen. Die Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla hat sich nach der Absage ihres Orchesters aus Birmingham sofort bereit erklärt, gemeinsam mit den Festspielen an den Umbesetzungen zu arbeiten und das Konzert weiterhin zu leiten. Dafür sind die Festspiele der Preisträgerin des Young Conductors Award von 2012 sehr dankbar.

Das City of Birmingham Symphony Orchestra hat das War Requiem von Benjamin Britten 1962 in der wiederaufgebauten Kathedrale von Coventry uraufgeführt. Die Festspiele bedauern daher sehr, dass das CBSO nicht nach Salzburg kommen kann. Dass nun aber Musikerinnen und Musiker aus ganz Europa dieses Konzert gestalten werden, ist eine ebenso starke Botschaft, die besonders gut zur Gründungsidee der Salzburger Festspiele als europäisches Friedensprojekt passt.

Es wird in der neuen Konstellation zu einer kleinen Programmänderung kommen: Anstelle von Friede auf Erden von Arnold Schönberg wird die Choralkantate Verleih uns Frieden gnädiglich von Felix Mendelssohn vor dem War Requiem erklingen.

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