Die Feier zum 100-Jahr-Jubiläum der Salzburger Festspiele wird aufgrund der Pandemie bis zum 31. August 2021 verlängert. Damit können nicht nur jene Produktionen gezeigt werden, die wir ursprünglich für 2020 geplant hatten, sondern wir setzen uns inhaltlich weiter mit dem vergangenen Jahrhundert auseinander und wagen zugleich einen Ausblick.
Manifeste sind grundlegende Dokumente ihrer Zeit. Sie bündeln Ideologien, Ansichten, Meinungen, verursachen Revolutionen, untermauern Umbrüche und Ansprüche und halten Entwicklungen schriftlich fest. Sie können Teil einer historischen Verarbeitung sein, zeigen aber gleichzeitig in die Zukunft.
Festspielkünstler und -künstlerinnen lesen Auszüge aus Manifesten – von Lenins „Dekret über Grund und Boden“ bis zu Bretons „Für eine freie revolutionäre Kunst“ –, die in politisch-sozialer und ästhetischer Hinsicht das letzte Jahrhundert maßgeblich beeinflusst haben. In den daran anschließenden, hochkarätig besetzten Diskussionen werden die Zeitdokumente analysiert – und die Frage gestellt, was die Ingredienzien für aktuelle Manifeste sein könnten.

Daniel Cohn-Bendit, Carolin Emcke und Maja Göpel; Moderation: Thomas Strässle

Diskussion

Für die im Anschluss stattfindende Diskussion mit Daniel Cohn-Bendit, Carolin Emcke und Maja Göpel, moderiert von Thomas Strässle, ist das von Ihnen erworbene Ticket ebenfalls gültig.

6. August 2021
Beginn
20:30 Uhr
Dauer
ca. 1 h 30 min
Universität Mozarteum — Solitär

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