Biografie

Xavier de Maistre

Stand: August 2019

Xavier de Maistre wurde in Toulon geboren, begann sein Studium bei Vassilia Briano am Konservatorium seiner Geburtsstadt und setzte es in Paris bei Catherine Michel und Jacqueline Borot fort. 1998 gewann er den ersten Preis der renommierten USA International Harp Competition in Bloomington, Indiana, und wurde im selben Jahr als erster französischer Musiker Mitglied der Wiener Philharmoniker.

Als Solist konzertiert Xavier de Maistre mit namhaften Dirigenten wie Simon Rattle, Riccardo Muti, Daniele Gatti, Philippe Jordan, Kristjan Järvi, Bertrand de Billy, Andrés Orozco-Estrada, Daniel Harding, Mirga Gražinytė-Tyla und André Previn. Zu den Orchestern, mit denen er auftritt, zählen das Chicago Symphony Orchestra, das Orchestre symphonique de Montréal, das Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Finnische Radiosinfonieorchester, das London Philhamonic Orchestra, die Chinesischen Philharmoniker, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Mozarteumorchester Salzburg und das Orchestre de la Suisse Romande sowie alle führenden französischen Orchester.

Rezitale führten ihn in das KKL Luzern, das Festspielhaus Baden-Baden, die Liederhalle Stuttgart, den Pierre Boulez Saal in Berlin und die Elbphilharmonie in Hamburg. Xavier de Maistre gastiert zudem regelmäßig bei internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Salzburger Festspielen, dem Verbier Festival, dem Frühlingsfestival in Budapest, dem Mozartfest Würzburg und dem Mostly Mozart Festival in New York. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Diana Damrau, Arabella Steinbacher, Daniel Müller-Schott, Baiba Skride, Antoine Tamestit, Mojca Erdmann und Magali Mosnier.

2008 wurde Xavier de Maistre Exklusivkünstler bei Sony Classical, nahm das Debussy gewidmete Album Nuit d’étoiles auf und gewann den ECHO Klassik als Instrumentalist des Jahres. Danach erschienen die Alben Hommage à Haydn (2009), Aranjuez (2010) und Notte Veneziana (2012). 2013 veröffentlichte er eine DVD mit Diana Damrau sowie eine Aufnahme von Mozarts Konzert für Flöte und Harfe KV 299 und Xavier de Maistres eigener Transkription des Klavierkonzerts F-Dur KV 459 mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter Ivor Bolton. Nach dem Album Moldau (2015) mit Werken der Romantik und Arrangements nahm Xavier de Maistre La Harpe Reine mit Les Arts Florissants und William Christie auf. Im März 2018 erschien ein Duo-Album mit spanischem Repertoire gemeinsam mit der Kastagnettenvirtuosin Lucero Tena.

Seit 2001 unterrichtet Xavier de Maistre an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Xavier de Maistre spielt eine Harfe von Lyon & Healy.

 

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Liederabende Salzburger Festspiele 2019 Xavier de Maistre
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Liederabende Salzburger Festspiele 2019 Xavier de Maistre
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Xavier de Maistre Harpist Harp
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Xavier de Maistre Harfenist Harfe
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Xavier de Maistre Harfenist Harfe
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