Biografie

Vladislav Sulimsky

Stand: Juli 2023

Der in Weißrussland geborene Bariton Vladislav Sulimsky zählt zu den führenden Verdi-Interpreten seines Fachs. In der Saison 2022/23 kehrte er als Graf Luna (Il trovatore) an die Berliner Staatsoper zurück und debütierte an der Oper Leipzig als Jago (Otello).
Weitere Engagements der jüngeren Vergangenheit umfassen die Titelpartie in Mazeppa in Baden-Baden und Berlin mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko sowie an der Ópera de Oviedo, Tomski (Pique Dame) in Baden-Baden und an der Staatsoper Stuttgart, Rigoletto bei den Opernfestspielen in St. Margarethen, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und am Royal Opera House Muscat, Giorgio Germont (La traviata) an der Dallas Opera, Malatesta in Rachmaninows Francesca da Rimini im Amsterdamer Concertgebouw und Jago an der Wiener Staatsoper. 2018 gab er als Tomski in einer Neuproduktion von Pique Dame sein Salzburger Festspieldebüt.
2012 war er an der Oper Malmö als Miller in einer auch auf DVD erschienenen Produktion von Luisa Miller zu erleben. Zudem sang er Posa (Don Carlo) in Baden-Baden, Renato (Un ballo in maschera) an der Königlichen Oper Stockholm, Fürst Kurljatew in Tschaikowskys Die Zauberin am Theater an der Wien, die Titelpartie in Eugen Onegin in Malmö sowie Macbeth und Don Carlo de Vargas (La forza del destino) am Theater Basel. Beim Edinburgh International Festival war er 2016 erstmals als Alberich (Das Rheingold) zu erleben.
2002 gewann Vladislav Sulimsky den Ersten Preis beim Internationalen Rimsky-Korsakow-Wettbewerb in Sankt Petersburg, woraufhin er ans Mariinsky-Theater engagiert wurde, wo er bis heute regelmäßig in Partien wie Eugen Onegin, Simon Boccanegra, Macbeth, Rigoletto und Gianni Schicchi Erfolge feiert.
2006 erhielt er den Zweiten Preis beim Internationalen Elena-Obraztsova-Wettbewerb sowie 2010 den Ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb „Giacomo Lauri-Volpi“.
Auf der für einen Grammy nominierten Aufnahme von Schostakowitschs Die Nase ist Vladislav Sulimsky als Platon Kusmitsch Kowaljow unter Valery Gergiev zu hören.

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