Biografie

Teodor Currentzis

Stand: Juli 2019

Teodor Currentzis ist Künstlerischer Leiter des Opern- und Balletttheaters Perm sowie Künstlerischer Leiter des Ensembles musicAeterna und des musicAeterna Choir, die er beide 2004, während seiner Amtszeit als Chefdirigent des Opern- und Balletttheaters Nowosibirsk (2004–2010), gründete. Seit Herbst 2018 ist er Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters, das er während seiner ersten Saison u. a. in Aufführungen von Mahlers 3. und 4. Symphonie, Tschaikowskis 5. Symphonie und Schostakowitschs 7. Symphonie leitete – sowohl in Stuttgart als auch auf Tournee im Wiener Konzerthaus, der Hamburger Elbphilharmonie und der Kölner Philharmonie.
Am Pult von musicAeterna war Teodor Currentzis 2018/19 mit La traviata in Dortmund, Hamburg und Luxemburg zu erleben und gastierte in Wien, Berlin, Hamburg, Madrid, Mailand, Paris und Brüssel mit Programmen, die u. a. Mahlers 4. Symphonie, Philippe Hersants Tristia und Verdis Requiem umfassten. Außerdem unternahm er mit musicAeterna die erste gemeinsame Japan-Tournee, die ihn u. a. in die Suntory Hall in Tokio führte.
Zu den jüngsten Höhepunkten von Teodor Currentzis’ Karriere zählen eine Residency am Wiener Konzerthaus, in deren Rahmen er in der Saison 2016/17 u. a. die Wiener Symphoniker, die Camerata Salzburg und musicAeterna dirigierte, La clemenza di Tito in der Regie von Peter Sellars bei den Salzburger Festspielen 2017 – eine Produktion die Currentzis und musicAeterna 2018 erstmals an die Niederländische Nationaloper in Amsterdam führte –, ein Auftritt mit musicAeterna bei den BBC Proms 2018 und anschließend eine Rückkehr zu den Salzburger Festspielen mit einem Zyklus sämtlicher Beethoven-Symphonien in fünf ausverkauften Konzerten.
Teodor Currentzis und musicAeterna sind Exklusivkünstler von Sony Classical. Die jüngste gemeinsame Einspielung ist Tschaikowskis 6. Symphonie. 2017 wurde die DVD/Blu-Ray-Aufnahme einer Produktion von Purcells The Indian Queen in der Regie von Peter Sellars und mit Teodor Currentis am Pult von musicAeterna mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet. Bereits 2016 erhielten Currentzis und sein Orchester für Strawinskys Le Sacre du printemps einen ECHO Klassik in der Kategorie Symphonische Einspielung/Musik des 20./21. Jahrhunderts.
Teodor Currentzis wurde bereits sieben Mal mit der Goldenen Maske, dem renommiertesten russischen Theaterpreis, ausgezeichnet, zuletzt 2017 als bester Operndirigent für eine von Robert Wilson inszenierte Produktion von La traviata in Perm. Er stammt aus Griechenland, übersiedelte Anfang der 1990er Jahre jedoch nach Russland, um ein Dirigierstudium bei Ilja Musin am St. Petersburger Konservatorium.

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