Biografie

Teodor Currentzis

Stand: Juli 2022

Teodor Currentzis ist Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters in Stuttgart sowie Künstlerischer Leiter der Ensembles musicAeterna Orchestra und musicAeterna Choir, die von 2011 bis 2019 ihren Sitz am Opern- und Balletttheater Perm hatten.

Während seiner ersten Saison beim SWR dirigierte Teodor Currentzis das Orchester 2018/19 in Mahlers 3. und 4. Symphonie, Tschaikowskis 5. Symphonie und Schostakowitschs 7. Symphonie in Stuttgart sowie in Wien, Hamburg und Köln, gefolgt von einer Aufführung von Schostakowitschs Siebenter bei den Salzburger Festspielen 2019. In der Saison 2021/22 standen gemeinsame Tourneeauftritte in Deutschland, Spanien und Wien auf dem Programm.

Currentzis und musicAeterna unternehmen regelmäßig Europa-Tourneen, die sie in so renommierte Musikzentren wie die Berliner Philharmonie, die Philharmonie de Paris, das Festspielhaus Baden-Baden, die Mailänder Scala und das Auditorio Nacional de Música in Madrid führen. 2017 debütierten sie bei den Salzburger Festspielen mit Mozarts Requiem und in einer von Peter Sellars inszenierten Produktion von La clemenza di Tito, in der sie 2018 auch ihr Debüt an der Niederländischen Nationaloper gaben. In Salzburg folgte u. a. ein Zyklus der Beethoven-Symphonien (2018), Idomeneo in Zusammenarbeit mit dem Freiburger Barockorchester (2019) und Don Giovanni (2021). 2018 debütierten Currentzis und musicAeterna bei den BBC Proms und 2019 sowohl in Japan (mit Konzerten in Tokio und Osaka) als auch in New York, wo sie im Kulturzentrum The Shed Verdis Requiem zur Aufführung brachten.

Zu den jüngsten Höhepunkten von Currentzis’ Karriere zählen auch sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern mit Verdis Requiem, eine Künstlerresidenz am Wiener Konzerthaus, in deren Rahmen er Konzerte mit den Wiener Symphonikern, der Camerata Salzburg, dem SWR Symphonieorchester und musicAeterna leitete, Brahms’ Deutsches Requiem mit dem musicAeterna Choir und dem Mahler Chamber Orchestra beim Diaghilev-Festival in Perm und auf Europa-Tournee, Berios Coro auf Tournee mit dem Mahler Chamber Orchestra, Mozarts Requiem bei den Salzburger Festspielen 2017 und Verdis Macbeth am Opernhaus Zürich.

Als früherer Künstlerischer Leiter des Opern- und Balletttheaters Perm gab Currentzis mehrere Werke in Auftrag, u. a. bei Philippe Hersant, Dmitri Kourliandski, Alexey Syumak und Sergey Nevsky. Teodor Currentzis und musicAeterna sind Exklusivkünstler von Sony Classical. Ihre Einspielungen von Werken von Mozart, Mahler, Beethoven, Tschaikowski, Rameau und Strawinsky wurden von der Kritik gefeiert und mit zahlreichen wichtigen Preisen bedacht, darunter der ECHO Klassik, der Edison Klassiek, der Japanese Record Academy Award und der Opera Award des BBC Music Magazine. Currentzis wurde bisher neun Mal mit der Goldenen Maske, dem bedeutendsten russischen Theaterpreis, ausgezeichnet. 2016 erhielt er den KAIROS-Preis der Alfred Toepfer Stiftung und wurde für seinen Züricher Macbeth von der Zeitschrift Opernwelt zum Dirigenten des Jahres ernannt.

Teodor Currentzis stammt aus Griechenland und begann sein Dirigierstudium beim legendären Ilja Musin am Sankt Petersburger Konservatorium.

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