Biografie

Tamás Bányai

Stand: Juli 2019

Tamás Bányai wurde 1962 in Budapest geboren. 1981 begann er seine Tätigkeit als Beleuchter, danach Chefbeleuchter und zuletzt als Lichtdesigner am renommierten Theater von Kaposvár; seit den 1990er-Jahren ist er in Ungarn wie auch international als freischaffender Lichtdesigner tätig.
Tamás Bányai arbeitet seit vielen Jahren mit bekannten ungarischen Regisseuren wie Tamás Ascher, Gábor Zsámbéki, Árpád Schilling und v. a. Viktor Bodó zusammen. Engagements führten ihn an zahlreiche Theater in Ungarn und Europa, u. a. an das Nationaltheater Budapest, die Ungarische Staatsoper, das Burgtheater Wien, das Schauspielhaus Graz, die Bayerische Staatsoper München, das Schauspiel Köln, das Piccolo Teatro Milano, die Oper Malmö, die Opéra National de Lyon und das Grand Théâtre de Genève. Am Volkstheater Wien zeichnete er zuletzt für das Lichtdesign der Produktionen Iwanow und Klein Zaches – Operation Zinnober (Regie: Viktor Bodó), Fasching und Medea (Regie: Anna Badora) verantwortlich.
Seit 2002 unterrichtet er Bühnenbeleuchtung an mehreren Universitäten in Ungarn, u. a. an der Universität für bildende Kunst und an der Akademie für Theater und Filmkunst. Tamás Bányai erhielt mehrere nationale und internationale Auszeichnungen, u. a. wurde er für seinen Entwurf des Beleuchtungskonzepts der Haltestellen der U-Bahn-Linie 4 in Budapest mit dem „Master of Light“ geehrt.
2005 zeichnete Tamás Bányai für das Licht zu Árpád Schillings international koproduzierter Inszenierung von István Tasnádis Phaidra verantwortlich, deren Uraufführung in deutscher und ungarischer Sprache im Rahmen des Young Directors Project der Salzburger Festspiele stattfand.

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Salzburger Festspiele Sommergäste Tamás Bányai
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