Biografie

Sylvana Krappatsch

Stand: Mai 2021

Sylvana Krappatsch, geboren 1965 in Quedlinburg, erhielt ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Nach Engagements u.a. am Frankfurter TAT und auf Kampnagel Hamburg gehörte sie von 2000 bis 2005 dem Ensemble des Schauspielhauses Zürich an, wo sie u.a. in Ein Sommernachtstraum und Drei Schwestern (Regie: Stefan Pucher), in Jon Fosses Winter (Regie: Jossi Wieler) und in O’Neills Trauer muss Elektra tragen (Regie: Frank Castorf) sowie Houellebecqs Elementarteilchen (Regie: Johan Simons, 2004, Nestroy für „Beste deutschsprachige Aufführung“) spielte sowie in 4.48 Psychose von Sarah Kane (Regie: Falk Richter, 2001) und als Irina in Die Möwe von Anton Tschechow (Regie: Falk Richter, Koproduktion mit den Salzburger Festspielen, 2004) zu erleben war. Von 2005 bis 2015 war sie Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele und in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg, Felicitas Brucker, Johan Simons, Sebastian Nübling, Stephan Kimmig und Luk Perceval zu sehen.

1996 wurde sie für die Darstellung der Hilde Wangel in Ibsens Baumeister Solness (Regie: Gerhard Willert) am Nationaltheater Mannheim von Theater heute zur „Nachwuchsschauspielerin des Jahres“ gewählt. Seit 1995 steht sie auch regelmäßig für Film, Fernsehen und Kino vor der Kamera und wirkte in zahlreichen TV-Krimis, u.a. im Tatort, mit; 2018 war sie etwa in Wolfgang Murnbergers TV-Film Nichts zu verlieren zu sehen ebenso wie in Der Staatsfeind von Felix Herzogenrath.

Seit der Spielzeit 2018/19 ist Sylvana Krappatsch am Schauspiel Stuttgart engagiert, wo sie u.a. die Klytämnestra in Robert Ickes Orestie-Bearbeitung, Grillparzers Medea (Regie: Mateja Koležnik), in der Uraufführung von Schäfchen im Trockenen nach dem Erfolgsroman von Anke Stelling (Regie: Sabine Auf der Heyde) und die Titelrolle in Büchners Woyzeck (Regie: Zino Wey) spielte. Zuletzt stand sie dort auch in Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, einem Theaterparcours von Burkhard C. Kosminski, und in Der Würgeengel nach Luis Buñuel (Regie: Viktor Bodó) auf der Bühne. Am Residenztheater in München war sie 2019 in Wim Vandekeybus’ Die Bakchen zu erleben.

Bei den Salzburger Festspielen war Sylvana Krappatsch 2003 in Jossi Wielers Jelinek-Inszenierung von Macht nichts (Gastspiel des Schauspielhauses Zürich) zu sehen und 2004 in Falk Richters Möwe-Inszenierung.

mehr dazu weniger anzeigen

Fotos & Videos

Sylvana Krappatsch Schauspielerin
Galerie öffnen
Sylvana Krappatsch Schauspielerin
Galerie öffnen
Sylvana Krappatsch Schauspielerin
Galerie öffnen
Galerie öffnen