Biografie

SWR Symphonieorchester

Stand: Juli 2019

Seit Beginn der Saison 2018/19 ist Teodor Currentzis Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters. Somit steht einer der international gefragtesten Dirigenten an der Spitze des Orchesters. Das SWR Symphonieorchester ist aus der Zusammenführung des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart und des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg im September 2016 hervorgegangen. Die bedeutenden Traditionslinien aus den beiden Vorgängerensembles finden im SWR Symphonieorchester zusammen.
Seit der Gründung 1945/46 formten profilierte Chefdirigenten die SWR-Orchester: In Baden-Baden/Freiburg waren es Hans Rosbaud, Ernest Bour, Michael Gielen, Sylvain Cambreling und François-Xavier Roth, in Stuttgart Hans Müller-Kray, Sergiu Celibidache, Neville Marriner, Gianluigi Gelmetti, Georges Prêtre, Roger Norrington und Stéphane Denève. Zum Profil des SWR Symphonieorchesters gehören neben der Neuen Musik die symphonische Orchesterliteratur vorangegangener Epochen sowie Interpretationsansätze aus der historisch informierten Aufführungspraxis. Die Vermittlung anspruchsvoller Musik an alle Altersstufen ist ebenfalls ein wichtiges Anliegen.
Dirigenten von Weltrang wie Christoph Eschenbach, Herbert Blomstedt, David Zinman, Péter Eötvös, Roger Norrington, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Eliahu Inbal, Michael Sanderling, Jakub Hrůša und Pablo Heras-Casado sind beim SWR Symphonieorchester zu Gast. Unter den hochkarätigen Solisten finden sich als Artists in Residence der ersten vier Spielzeiten Tzimon Barto, Gil Shaham, Antoine Tamestit und Nicolas Altstaedt sowie viele weitere namhafte Gastsolisten, darunter Hilary Hahn, Fazıl Say, Julia Fischer, Mischa Maisky, Patricia Kopatchinskaja, Martin Grubinger, Renaud Capuçon und Janine Jansen.
Neben zahlreichen Auftritten in den SWR-eigenen Konzertreihen in Stuttgart, Freiburg und Mannheim ist das SWR Symphonieorchester bei den Donaueschinger Musiktagen und den Schwetzinger SWR Festspielen präsent. Einladungen führten und führen das SWR Symphonieorchester wiederholt in die Elbphilharmonie in Hamburg, zu den Salzburger Festspielen, zu den Pfingstfestspielen Baden-Baden, nach Wien, London, Madrid, München, Edinburgh, Barcelona, Dortmund, Warschau, Essen, Basel, Frankfurt und Tallinn, zum Rheingau Musik Festival, zum Heidelberger Frühling, zum Festival Acht Brücken. Musik für Köln, zum Musikfest Berlin und auf eine China-Tournee.

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