Biografie

Sophie Semin

Stand: November 2019

Die französische Schauspielerin Sophie Semin schloss nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Paris eine Ausbildung am Institut Français de la Mode ab und war von 1987 bis 1990 Pressechefin des Modedesigners Yohji Yamamoto, bevor sie 1992 in Peter Handkes Film Die Abwesenheit an der Seite u.a. von Jeanne Moreau und Bruno Ganz debütierte. 1993 bis 1995 absolvierte sie eine Schauspielausbildung am Atelier International de Théâtre Blanche Salant & Paul Weaver in Paris.

Seither übernahm sie Rollen u.a. in Qu’une tranche de pain von Rainer Werner Fassbinder (Théâtre de la Bastille, Paris; Regie: Bruno Bayen), Senecas Œdipe (Théâtre des 4 vents, Montpellier; Regie: Jean-Claude Fall), Verdis Don Carlos (Théâtre du Châtelet, Paris; Regie: Luc Bondy, Dirigent: Antonio Pappano), Debussys Le Martyre de Saint Sébastien (Berliner Philharmonie, Dirigent: Claudio Abbado), Goethes Stella (Maison de la Culture de Seine-Saint-Denis – MC93, Bobigny; Regie: Bruno Bayen), Gontscharows Oblomow (Schauspielhaus Zürich, Regie: Robert Hunger-Bühler) sowie in Stücken von Peter Handke: Die Fahrt im Einbaum (Burgtheater Wien, Regie: Claus Peymann) und Jusqu’à ce que le jour vous sépare/Souterrain-Blues (Comédie de Valence, Théâtre du Rond-Point in Paris, Berliner Ensemble; Regie: Christophe Perton). Zuletzt war sie im März 2020 in Les Innocents, Moi et l’Inconnue au bord de la route départementale (Regie: Alain Françon), ebenfalls von Peter Handke, am Théâtre de la Colline in Paris zu sehen.

Weiters wirkte Sophie Semin in den Filmen Le Sacre du printemps von Oliver Herrmann, Jenseits der Wolken von Michelangelo Antonioni und Wim Wenders sowie Die schönen Tage von Aranjuez, nach Peter Handke und ebenfalls von Regisseur Wim Wenders, mit.

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