Biografie

Rosa Feola

Stand: Juli 2019

Die italienische Sopranistin Rosa Feola erregte internationale Aufmerksamkeit, als sie 2010 bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb u.a. den zweiten Preis, den Publikumspreis und den Zarzuela-Preis gewann. Sie studierte bei Mara Naddei und nahm an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom an Meisterklassen bei Renata Scotto, Anna Vandi and Cesare Scarton teil. Ihr Operndebüt gab Rosa Feola als Corinna (Il viaggio a Reims) unter Kent Nagano in Rom. Ihr Repertoire umfasst auch Donizettis Adina (L’elisir d’amore) und Serafina (Il campanello), Gilda (Rigoletto), Nannetta (Falstaff), Susanna (Le nozze di Figaro), Zerlina (Don Giovanni), Musetta (La bohème) und Micaëla (Carmen). Engagements führten sie u.a. an die Lyric Opera of Chicago, das Teatro dell’Opera in Rom, die Mailänder Scala, das Teatro Regio in Turin, das Opernhaus Zürich, das Teatro Real in Madrid, die Bayerische Staatsoper in München und die Deutsche Oper Berlin sowie zum Ravenna und zum Glyndebourne Festival. Bei den Salzburger Festspielen war sie erstmals zu Pfingsten 2011 zu erleben: als Inez in Mercadantes I due Figaro unter Riccardo Muti.
In der Spielzeit 2018/19 gab Rosa Feola ihr umjubeltes Debüt an der New Yorker Metropolitan Opera als Gilda unter Nicola Luisotti und kehrte als Musetta und Lauretta (Gianni Schicchi) an die Bayerische Staatsoper sowie als Sandrina und Gilda nach Zürich zurück; außerdem gab sie ihr erfolgreiches Rollendebüt als Lucia di Lammermoor in Basel.
Auch auf dem Konzertpodium hat sich Rosa Feola bereits einen Namen gemacht. Zu den Dirigenten, unter deren Leitung sie aufgetreten ist, zählen Yannick Nézet-Séguin, Daniel Oren, Bertrand de Billy, Nicola Luisotti, Giampaolo Bisanti, Bruno Campanella, Louis Langrée und Kent Nagano. Unter Riccardo Muti, mit dem sie weiterhin regelmäßig zusammenarbeitet, war sie u.a. in Mahlers 4. Symphonie und als Nannetta mit dem Chicago Symphony Orchestra zu hören.
In der Spielzeit 2019/20 kehrt Rosa Feola als Adina nach Zürich und an die Scala zurück und wird in dieser Rolle auch ihre Debüts an den Staatsopern in Wien und Hamburg geben. Außerdem singt sie Fiorilla (Il turco in Italia) an der Scala und in Zürich, Amina (La sonnambula) an der Deutschen Oper Berlin und Gilda bei den Münchner Opernfestspielen.
2015 erschien ihr erstes Soloalbum Musica e Poesia mit Liedern von Respighi, Martucci, Ponchielli, Pinsuti und Liszt. Mit dem Pianisten dieser CD, Iain Burnside, gibt Rosa Feola in der Saison 2019/20 auch Liederabende in New York und Washington.

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Rosa Feola Sopran Sängerin
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