Biografie

rocafilm

Stand: September 2018

Die österreichischen Filmemacher Carmen Zimmermann und Roland Horvath realisieren seit 2010 mit ihrer Produktionsfirma rocafilm Videos für Oper und Schauspiel sowie Dokumentarfilme. Im Rahmen einer Produktion von La bohème arbeiteten sie bei den Salzburger Festspielen 2012 erstmals mit Damiano Michieletto zusammen; es folgten Idomeneo am Theater an der Wien, Falstaff und La Cenerentola bei den Salzburger Festspielen 2013 bzw. 2014 (mit einer Wiederaufnahme von Falstaff an der Mailänder Scala), Die Zauberflöte und die Uraufführung von Filippo Peroccos Aquagranda (Premio Abbiati 2017) am Teatro La Fenice in Venedig, Rigoletto an der Niederländischen Nationaloper, La Damnation de Faust am Teatro dell’Opera in Rom (Premio Abbiati 2018), Don Pasquale an der Pariser Opéra und im März 2019 Der ferne Klang an der Oper Frankfurt.

Bei den Salzburger Festspielen verantwortete rocafilm Videodesigns in Inszenierungen von Regisseuren wie Moshe Leiser und Patrice Caurier (Giulio Cesare, 2012) und Luc Bondy (Marc-André Dalbavies Charlotte Salomon, 2014). Bei den Osterfestspielen Salzburg waren Carmen Zimmermann und Roland Horvath 2015 für Cavalleria rusticana / Pagliacci in der Regie von Philipp Stölzl und 2017 für Die Walküre in der Rekonstruktion des legendären Bühnenbilds von Günther Schneider-Siemssen aus dem Jahr 1967 engagiert. In der Spielzeit 2018/19 arbeiteten sie erstmals mit Claus Guth zusammen: bei der Uraufführung von Michael Jarrells Bérénice in Paris und danach in einer Produktion von Händels Orlando am Theater an der Wien.

Engagements im Bereich des Sprechtheaters führte rocafilm mit den Regisseuren Alexander Eisenach und Volker Hesse an das Schauspielhaus Graz. Carmen Zimmermann und Roland Horvath sind die Autoren und Regisseure der in Asien entstandenen Dokumentarfilme Zwischen Tag und Traum (2011) und Sister Heart (2015).

mehr dazu weniger anzeigen